Do, 23. November 2017

Angst in Gmunden

29.01.2008 18:54

Hangrutschung verschiebt zwei Häuser

„Wir kämpfen um jedes Haus, geben kein einziges auf. Aber es wird immer knapper“ - Wolfgang Gasperl, Chef der Wildbachverbauung, leitet den Kampf gegen die Natur im Gmundner Gschliefgraben. Zwei Monate nach Beginn des Desasters verschiebt die Hangrutschung nun zwei Häuser am Traunseeufer.

Die gewaltige Hangrutschung hat im Lauf der vergangenen beiden Monate mehrmals ihre Stoßrichtung geändert. Zuerst sah es so aus, als würden die Erdmassen neben dem Gasthof Ramsau herabkommen. Dann hofften die Experten, dass die Gesteinslawine wie vor hundert Jahren auf einer Landzunge am Seeufer ausrollen würde. Nun gibt es aber südlich davon erstmals Bewegungen, die akut zwei Häuser bedrohen. Diese beiden Gebäude haben sich laut den Experten der Wildbachverbauung um drei bis vier Zentimeter verschoben, in den dahinter liegenden Gärten haben sich bereits Scherbrüche gebildet.

Oberhalb musste ein Stadel abgerissen werden, damit dort eine Notstraße für Baggerungsarbeiten errichtet werden kann. Auch sechs der 110 Entlastungsbrunnen sind verschoben.


Foto: Marion Hörmandinger

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