Do, 18. Jänner 2018

Enfant terrible

28.01.2008 13:29

Gouverneurs-Sohn entwirft zynisches Häfn-Spiel

Wer weiß, was heimische Moralapostel zu John Sebelius sagen würden, wenn sie schon beim Anblick von Alfred Gusenbauers Tochter in voller „My Chemical Romance“-Konzertmontur inklusive Piercing kurz vorm Herzinfarkt stehen: Der Sohn der Gouverneurin des US-Bundestaates Kansas hat nämlich ein zynisches Gefängnis-Brettspiel für Erwachsene entworfen, mit dem man spielerisch den beschwerlichen Weg zur Begnadigung zurücklegen kann. Der Titel: „Lass die Seife nicht fallen!“

„Don’t Drop The Soap“, so der englischsprachige Name des Brettspiels, wird auf der Website von Sebelius' Internetshop (siehe Infobox) folgenderweise beschrieben: „Kämpfe dich durch sechs verschiedene Szenarien auf der Jagd nach der Begnadigung: Rette dich aus Massenschlägereien im Gefängnishof, streue Glassplitter in die Lasagne der Mafiabosse oder besorg dir Schmerztabletten aus der Gefängnisapotheke.“

Das Spiel wird mit fünf Steinen gespielt: Einem Sackerl Kokain, einer Pistole und den drei Spielfiguren „Wheelz“ (ein Ganove im Rollstuhl), „Anferny“ (ein Schlägertyp) und „Sal, The Butcher“ (ein Anzug tragender Massenmörder).  „Don’t Drop The Soap“ kostet knapp 35 Dollar. Die Adresse im Impressum des Internetshops ist laut Informationen der Associated Press das Haus, in dem auch Gouverneurin Kathleen Sebelius wohnt...

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