Fr, 24. November 2017

Überlebenselixier

27.01.2008 09:41

Drei Fischer überleben durch Haiblut-Drink

Indem sie einen Hai fingen und dessen Blut tranken, haben drei Fischer aus Nauru eine 1600-Kilometer-Odyssee im Pazifik überlebt. Nach ihrer wunderbaren Rettung am elften Tag, erzählten die drei Männer am Sonntag in Majuro auf den Marshall-Inseln von ihrer abenteuerlichen Seefahrt. Der 38-jährige Stevie Notte, der 32-jährige Gabriel Mwareow und der 25-jährige Solomon Tom waren von ihrer Heimatinsel in See gestochen und hatten sich lediglich für einen Tag verproviantiert, als ihr Schiff aufs offene Meer hinaustrieb.

Am schlimmsten war der Wassermangel: „Wir waren so durstig, dass wir das Blut des Hais tranken“, sagte Notte. Als es einmal regnete, hätten sie das Wasser aus dem Boot aufgeleckt. Außer dem Hai fingen sie auch einen Thunfisch. „Was mich am Leben erhielt, war der Gedanke an meine Kinder“, sagte Notte. „Ich konnte doch nicht auf hoher See umkommen - und sie warten auf mich!“

Am vierten Tag sahen sie ein Flugzeug, doch der Pilot wurde nicht auf sie aufmerksam. Am elften Tag sahen sie am Horizont das Fischerboot aus Taiwan aufkreuzen. „Tom und Gabriel hielten mich hoch, so dass ich dem Boot winken konnte“, erzählte Notte. Der Botschafter Taiwans in Majuro, Bruce Linghu, versprach dem geretteten Trio eine Luxus-Flugreise zurück auf ihre Heimatinsel.

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