So, 19. November 2017

Nierenversagen

15.01.2008 17:04

Johnny Depp spendet Spital über eine Million Euro

Weil er so dankbar ist, dass die Ärzte eines Londoner Krankenhauses seiner Tochter das Leben gerettet haben, hat Hollywood-Star Johnny Depp dem Spital eine Million Pfund (1,25 Millionen Euro) gespendet. Die achtjährige Lily-Rose war vergangenen Frühling schwer erkrankt und wäre fast gestorben.

Johnny Depp, der sich zu dieser Zeit gerade mit seiner Familie in London aufhielt, um dort seinen neuen Hit „Sweeney Todd“, für den er am Sonntagabend mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde, zu drehen, brach die Aufnahmen ab, um rund um die Uhr für seine Tochter da zu sein. Die Kleine litt unter dem E.coli-Bakterium, das dazu führte, dass die Nieren der Achtjährigen versagten. Neun Tage musste Lily-Rose damals in der Great-Ormond-Street-Kinderklinik bleiben, die Ärzte und Schwestern kümmerten sich rührend um die Kleine.

Vergangenen November sprach der 44-Jährige über diese schwere Zeit und sagte, vom dunkelsten Moment seines Lebens zu sprechen, reiche nicht aus, um seine damaligen Gefühle zu beschreiben. "Worte sind so klein", so der "Fluch der Karibik"-Star, der mit der Sängerin Vanessa Paradis auch einen fünfjährigen Sohn, Jack, hat. Es sei die Hölle für ihn und seine Familie gewesen, doch das Personal der Klinik habe einfach großartig in dieser schweren Zeit gehandelt.

Ärzte und Schwestern zu Premiere eingeladen
Depp revanchierte sich für diese tolle Unterstützung auf seine Weise: Laut britischen Medienberichten verbrachte er zunächst im vergangenen November vier Stunden in dem Spital, um kleinen Patienten - als Capt. Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“ verkleidet - vorzulesen, dann lud er fünf Ärzte und Schwestern zu der „Sweeney Todd“-Premiere in London ein – und jetzt spendete er die enorme Summe.

Disney (die Filmfirma zeichnet für die „Fluch der Karibik“-Filme verantwortlich) will dem Spital sogar zehn Millionen Pfund (12,5 Millionen Euro) für Modernisierungsmaßnahmen zukommen lassen.

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