Fr, 15. Dezember 2017

Ab nach Russland

14.01.2008 12:41

Uganda weist räuberische Affen aus

Gefräßige Affen werden für Bauern im ostafrikanischen Uganda immer mehr zur Plage. Um die Zahl der Erntediebe zu verringern, sollen in den kommenden drei Monaten zunächst 300 Affen nach Russland "ausgewiesen" werden, sagte Sam Mwandha, der Direktor der staatlichen Naturschutzorganisation UWA. "Meerkatzen und Paviane sind zu Schädlingen geworden, weil ihre Zahl in manchen Gegenden zu stark gewachsen ist." In ganz Uganda gebe es etwa 30.000 Affen.

Statt die unerwünschten Affen zu töten, sollen sie verkauft werden. In den Vororten von Kampala haben Affenfänger bereits Fallen aufgestellt, in denen Affen mit Bananen und anderen Leckereien geködert werden. "Für eine Meerkatze bekommt man bis zu 6.000 US-Dollar (etwa 4.000 Euro) auf dem europäischen Markt", sagte ein ugandischer Tierschutzexperte.

Mwandha sagte, die Affen würden in russische Tierschutzgebiete gebracht. Die Zeitung "New Vision" dagegen befürchtete ein schlimmes Schicksal für die exportierten Affen: Es gebe hohe Nachfrage nach Primaten in der medizinischen Forschung und für Tests neuer Impfstoffe.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden