Sa, 21. Oktober 2017

Teure Wärme

13.01.2008 20:23

Heizkosten um ein Drittel höher!

Warm anziehen müssen sich jene Oberösterreicher, die heuer bei den Heizkosten nicht draufzahlen wollen. Denn egal, welche Heizmittel: Die Kosten dafür schnellen im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel in die Höhe. Wobei man zugestehen muss, dass der vergangene Winter noch viel milder war als der heurige.

„So direkt würde ich dieses nicht mit dem letzten Jahr vergleichen. Da kämen wir bei der Fernwärme auf plus 24 Prozent. Realistisch ist ein Vergleich mit dem Winter 2005/06. Da sind es vier Prozent mehr. Es ist ein durchschnittlicher Winter“, erklärt etwa Energie AG-Sprecher Wolfgang Denk. Am meisten Wärme wird derzeit im Bezirk Vöcklabruck - gefolgt von Steyr und Kirchdorf - verbraucht.

Beim Gas ist das Bild ähnlich. In den Monaten Oktober, November und Dezember, wo 40 Prozent der Wärme gebraucht wird, mussten Kunden der Erdgas OÖ um bis zu 33 Prozent mehr zahlen: „Das sind durchschnittlich 150 Euro mehr pro Haushalt. Je nach Dämmung“, so Klaus Dorninger, Geschäftsführer der Erdgas OÖ. Es sei aber eben 2,5 Grad kälter als letztes Jahr. Und auch die Linz AG lässt sich ungern auf einen Vergleich mit 2006/07 ein. Heuer sei ein „Normalwinter“. 65.000 Kilowatt Gas und 324 Megawatt Fernwärme brauchen die Linzer heuer an einem durchschnittlichen Wintertag. Heizölkunden kommen teils erst jetzt zum „Auftanken“ zu Elsa Stiglechner, Mineralöl-Großhändlerin in Linz: „Die Preise sinken wieder leicht, viele hatten noch Reserven vom letzten Winter.“ Der schont also noch jetzt die Börsen…


Foto: AP Photo/Joerg Sarbach

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