Fr, 20. April 2018

Neuer Fitness-Trend

31.08.2007 16:13

Nordic Walking mit Shaolin-Power

Tief durchatmen, „Energietore öffnen“ und dann: Auf die Stöcke, fertig, los! Eine Million Österreicher – vor allem Frauen – halten sich mit Nordic Walking fit. Jetzt wurde in Wien eine neue Form des beliebten Sports vorgestellt: Das Shaolin Nordic Walking, bei dem das sanfte Herzkreislauftraining des klassischen Nordic Walkings mit dem Jahrtausende alten Wissen der Shaolin bereichert wird. Wir sagen dir, wie es funktioniert!

Shaolin Nordic Walking ist eine Verbindung von Ausdauertraining und Atem- und Bewegungsübungen, die eine bessere Sauerstoffaufnahme während der Trainingsphase und einen anhaltenden positiven Energieeffekt für den ganzen Körper versprechen. Vor und nach dem Walking wird mit Qi-Gong-Übungen, Sauerstoff - der Motor der Zellen - gespeichert.

Und so funktioniert Shaolin Nordic Walking: 

1. "Öffnen der Energietore" – Die Aufwärmphase
Jedes Training beginnt mit 12 Qi-Gong-Übungen, die den Fluss der inneren Energie (Qi) anregen. Sanfte Drehbewegungen der Gelenke aktivieren Energiepunkte innerhalb der Gelenke, verteilen die Gelenkschmiere im ganzen Gelenk und kräftigen Muskeln, Bänder und Sehnen.

Zuerst werden in der Übungsreihe die „Energietore geöffnet“ und dann mit den so genannten „Lungen ba jin“ die Muskulatur des Brustkorbs entspannt, um mehr Sauerstoff und Atem-Qi während des Trainings aufzunehmen.

Die Shaolin-Übungen – die jeweils acht Mal ausgeführt werden sollten - findest du einfach erklärt in der Infobox!

2. Shaolin Nordic Walking – Die Technik
Dann wird eine Nordic-Walking-Einheit eingelegt, die aber mit dem speziellen Tai-Chi-Schritt der Shaolin ergänzt wird. Durch diese Technik werden die Fußreflexzonen besonders angeregt, was in weiterer Folge zu einer Stimulation der Organe und Energiebahnen (Meridiane) führt.

Und so findet man die richtige Schritttechnik: Zuerst sollte man in den klassischen Nordic-Walking- Rhythmus hineinfinden - die Arme mit den Stöcken sollten bereits wie von selber vor- und zurückschwingen, wobei der Körper wie an einem Faden hängend leicht vorgebeugt wird. Wie's geht steht in der Infobox!

Nun beginnt man damit, die Wadenpumpe einzusetzen. Dies bedeutet, dass wir den Fuß aktiv abrollen und mit dem Fußballen einen leichten Abdruck machen. Dazu setzen wir den Fuß am vorderen Ende der Ferse auf und Rollen ihn bis zu den Zehen hin ab. Von außen betrachtet schaut es aus, wie wenn wir ganz bewusst über den ganzen Fuß abrollen. Fortgeschrittene achten dann darauf, dass der Fuß über die Außenkante der Sohle, bis nach vorne zum Großzehenballen abrollt. Dies nennt man im Qi Gong den Tai-Chi-Schritt. 

3. Cool Down mit den „Ba Jin“ Übungen
Um nach dem Training die Muskeln optimal auf die wichtige Regenerations-Phase vorzubereiten werden so genannte „Ba Jin“–Übungen gemacht, um die Muskeln zu „dehnen“ oder auch wie die Chinesen sagen zu transformieren. Das heißt, der Muskeltonus, der sich während des Trainings erhöht hat, soll wieder vermindert werden. 

Auch beim Cool Down werden zwölf Übungen absolviert, die du in der Infobox findest!

Gutes Gelingen beim Ausprobieren! Informationen zum Shaolin Nordic Walking gibt es auf der Website des Wiener Shaolin-Zentrums (siehe Infobox).

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