Do, 18. Jänner 2018

3-fache Väter tot

30.08.2007 18:57

Nach Insektenattacken verstorben

Zwei Tote sind heuer nach Stichen von Wespen zu beklagen. In Waldzell brachte der Stich einer einzigen Hornisse den dreifachen Vater Georg Lang (43) um. Er hatte allergisch reagiert. Einen Monat zuvor war nach Dutzenden Stichen von Erdwespen Karl Haas (47) aus Scharnstein verstorben.

Auch der Scharnsteiner hatte drei Kinder. Er hatte beim Mähen ein Erdwespenvolk aufgeschreckt. Der herzkranke Mann starb kurz nach dem Angriff.

In Waldzell hatte sich eine Hornisse ins Schlafzimmer von Georg und Anita Lang verirrt. Als sie sich aufs Kinn des Innviertlers setzte, verscheuchte er sie - da stach die große Wespe zu. Wenig später kollabierte der dreifache Vater. Im Rieder Spital konnte der Landwirt und Gemeinderat nicht wiederbelebt werden.

In der Steiermark überlebte eine Marchtrenkerin (50) einen Angriff eines Wespenschwarms knapp.

„Das Problem ist, dass sich eine Allergie jederzeit bilden kann. Nur beim ersten Stich kann nichts passieren“, erklärt der Wespen-Experte Fritz Gusenleitner vom Biologiezentrum Linz.

„Wespen werden nicht giftiger, wir anfälliger“

Fritz Gusenleitner vom Biologiezentrum Linz ist Wespen-Fachmann. Er empfiehlt, im Frühling auf einzeln fliegende Tiere zu achten. Wenn sie sich wo einnisten, wo sie stören, das Loch zumachen!

Heuer gibt´s schon zwei Tote nach Wespenstichen. Werden die Tiere giftiger?
Dafür gibt´s keine Belege, aber die Zahl der Allergiker steigt. Durch alle möglichen Einflüsse werden die Leute empfindlicher.

Jetzt ist die Wespen-Saison ohnehin bald vorbei.
Bis auf die jungen Königinnen stirbt das ganze Volk. Aber das kann sich in warmen Wintern bis Weihnachten hinziehen. Heuer waren die Tiere wegen der vielen Sonnenstunden bisher begünstigt.

Eine Wespeninvasion?
Wer ein Nest in der Nähe hatte, der sprach von einer Wespenplage. Wer keines in der Nähe hat, den störten sie nicht.




Repro: M. Fesl

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