Do, 26. April 2018

Aiderbichl-Chef

24.08.2007 08:29

"Stoppt doch endlich dieses Leid der Tiere!"

„Stoppt das Tierleid!“ Darin sind sich oberösterreichische Tierschützer mit dem Salzburger Aiderbichl-Chef Michael Aufhauser einig, der Tiertransporte „Gräuel“ nennt. Er wollte die in Meggenhofen verunglückten Schweine freikaufen - vergeblich. Grüne prangern an: „Transporte sind oft 60 Stunden unterwegs.“

Der grüne Nationalrat Wolfgang Pirklhuber aus Wartberg/Krems fordert eine strenge Herkunftsbezeichnung für Fleisch - und Schlachthöfe sollten Anlieferungszeiten auf acht Stunden beschränken. „Dann hören sich die Monstertransporte über Tausende Kilometer über zwei bis drei Tage aus Polen und Holland auf. Und damit die ärgsten Quälereien.“ Außerdem: „Fahren Tiere zu lange, steigt der Stress und das Fleisch schmeckt schlecht.“ Und ist auch ungesund, verweist Tierfreund Michael Aufhauser auf wissenschaftliche Studien.

Doch es handelt sich um EU-Rechte, beteuern Politiker, dass ihnen die Hände gebunden sind. „Die Moral nimmt aber zu, wenn man die Kontrollen ernst nimmt“, verweist Landesrätin Silvia Stöger auf 17 Prozent weniger Beanstandungen. Dennoch: Jede fünfte Überprüfung ergibt Mängel, in jedem zweiten Fall litten die Tiere Qualen.

Bei 1513 Kontrollen durchfahrender Transporte gab´s 136 Beanstandungen. Insgesamt queren jährlich 10.000 Fuhren Rinder und 5000 mit Schweinen unser Bundesland. Das sind Millionen Tiere, die sich nicht wehren können. Oft so gepeinigt, dass sie sterben.




Foto: Markus Tschepp

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