So, 21. Jänner 2018

Nach Explosion

21.08.2007 09:05

Überprüfung von Flugzeugen angeordnet

Nach der Beinahe-Katastrophe auf einem Flughafen in Japan hat die Regierung die Überprüfung aller ähnlichen Maschinen angeordnet. Die Fluggesellschaften Japan Airlines, All Nippon Airways und Skymark Airlines haben nach eigenen Angaben vom Dienstag insgesamt 23 Boeing-Maschinen überprüft. Alle seien als sicher befunden und für den Flugverkehr wieder freigegeben worden.

Wie durch ein Wunder waren am Montag die 165 Insassen einer Boeing 737 auf dem Flughafen von Naha einer Katastrophe entkommen: Die Maschine ging kurz nach der Landung in Flammen auf, Passagiere und Besatzung konnten mit Hilfe von Notrutschen gerade so aus dem brennenden Flugzeug fliehen. Nach Angaben der taiwanesischen Gesellschaft China Airlines brach das Feuer in einem Triebwerk der linken Tragfläche aus, ausgelöst wurde es durch ein Leck im Tank.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft erklärte, das Flugzeug sei vorschriftsmäßig gewartet worden, während des Fluges habe es keine Probleme gegeben. Die taiwanesische Luftfahrtbehörde verhängte trotzdem ein Flugverbot für alle anderen 13 Boeing 737 der Fluggesellschaft und seiner Tochtergesellschaft Mandarin Airlines während der Untersuchung der Unglücksursache.

Airline ist bekannt für Sicherheitsprobleme
China Airlines hat nicht zum ersten Mal mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. In den vergangenen 13 Jahren gingen vier tödliche Flugzeugunglücke auf das Konto der Fluglinie. Im Jahr 2002 stürzte eine Boeing 747 der Fluggesellschaft auf dem Flug von Taipeh nach Hong Kong ab; 225 Menschen kamen ums Leben. In den 1990er Jahren starben 450 Personen bei Flugzeugunglücken der China Airlines.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden