Do, 18. Jänner 2018

Spur der Zerstörung

19.08.2007 12:35

Über ein Dutzend Tote durch Taifun "Sepat"

Während Hurrikan "Dean" in der Karibik sein Unwesen treibt, leidet China unter den Auswirkungen des Taifuns "Sepat", der bislang mindestens 13 Menschen das Leben gekostet hat. Allein ein Tornado, der sich nach Einschätzung von Meteorologen unter dem Einfluss des Taifuns bildete, riss in der ostchinesischen Provinz Zheijiang mindestens elf Menschen in den Tod, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag meldete.

"Sepat" traf am Sonntagmorgen auf die Küste der Provinz Fujian und wanderte mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometer nach Norden. Ein Dorfbewohner in Zheijiang sagte, der Sturm habe das Haus seiner Mutter in weniger als einer Minute zerstört, insgesamt stürzten im Bezirk Cangan mehr als 150 Gebäude ein.

In Fujian wurden bei einem Erdrutsch zwei Menschen getötet. In der Provinzhauptstadt Fuzhou stürzte nach schweren Regenfällen ein Bahnhofsgebäude ein, ein Güterzug entgleiste.

In Zhejiang, Fujian und Guandong wurden fast eine Million Menschen aus tiefliegenden Gebieten vor dem Taifun in Sicherheit gebracht. 50.000 Fischerboote suchten Schutz in Häfen. Der Wirbelsturm war zuvor über Taiwan hinweggefegt. Mindestens ein Mensch in der Stadt Hualien kam ums Leben, als sein Wagen einen Abhang hinabstürzte. Im Osten Taiwans fiel in 70.000 Haushalten der Strom aus.

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