Di, 16. Jänner 2018

Folgen eines Hypes

21.08.2007 11:15

Die bizarrsten iPhone-Storys

Das Jahr 2007 wird der Technikwelt als das Jahr des iPhone in Erinnerung bleiben. Nicht nur, weil der Zirkus um das Apple-Handy wochenlang die Nachrichten beherrschte, sondern auch, weil sich mit dem Einzug des Telefon-Wunderwuzi in die Haushalte der Amerikaner die sonderbarsten Ereignisse in den irren Hype zutrugen. Krone.at hat die bizarrsten iPhone-Geschichten, die das Internet erheitern.

Daumen-OP wegen iPhone
Vergangene Woche sorgte ein Bericht der „North Denver News“ für Aufregung in der Tech-Community. Ein Geschäftsmann namens Thomas Martel hätte sich unters Messer gelegt, damit er sein iPhone besser bedienen könne. Per chirurgischem Eingriff ließ er sich die Daumen verkleinern, weil diese ihm im Umgang mit dem Touchscreen Probleme bereitet hätten. Es rauschte im Blätterwald, die Website der North Denver News knickte mehrmals unter der Last tausender Leser ein. Zeitungen und Websites in ganz Amerika zitierten den Bericht und auch in Europa fand die Geschichte mediale Aufmerksamkeit. Alles nur ein Scherz, berichtigten sich die North Denver News drei Tage nach der Veröffentlichung der Zeitungsente selbst. Die Moral aus der Geschicht: Trau einem „grundlosen Hype“ nicht!

Die 300-Seiten-iPhone-Rechnung
Überhaupt nicht erfunden ist die Geschichte von Justine Ezarik aus Pittsburgh. Sie bekam vom iPhone-Provider AT&T ein 300 Seiten langes Rechnungs-Kompendium in einem Paket zugestellt, wie sie in einem Video (siehe unten) zeigt. Auf den beidseitig bedruckten Blättern ist jede einzelne Datenverbindung aufgelistet - selbst wenn sie nicht einzeln bezahlt, sondern in einem Flat-Tarif abgerechnet wurde. Definitiv eine der bizarrsten Geschichten und definitiv eine Möglichkeit, das Waldsterben voranzutreiben.


Quelle: YouTube.com

iPhone-Zauber
Was man mit dem iPhone an Zauberkunststücken vollführen kann, zeigt dieser Nachwuchsmagier vor einem Apple-Store in den USA.


Quelle: YouTube.com

iPhone-Fälschung aus China
Fast gleichzeitig mit der Markteinführung des iPhone tauchten in China  - wo sonst? – die ersten Fälschungen auf. Und zwar nicht Nachbauten mit ähnlich klingendem Namen sondern echte Piratenprodukte, mit Apple-Logo und iPhone-Schriftzug. Hier das Video eines Käufers:


Quelle: YouTube.com

„My iPhone almost killed me!“
Das erste „Opfer“ eines iPhone-Unfalls heißt „waveman216“ und bloggt auf flickr (Link zum Blog mit Fotos siehe Infobox). Nach eigenen Angaben riskierte er sein Leben für das Apple-Handy als er es beim Joggen auf einem Laufband fallen ließ. Das iPhone landete am Band, wurde nach hinten katapultiert, und während waveman216 seinem Handy nachguckte, vergaß er aufs Laufen, geriet in eine gefährliche Schieflage und krachte schließlich mit dem Rücken gegen den Haltegriff des Fitnessgeräts. Bilanz: Schmerzen, tiefere Schürfwunde und ein angestauchtes Rückgrat. Dem iPhone ist nichts passiert.

Anti-Spot: Das iPhone kann alles!
ohne Worte


Quelle: YouTube.com

„iPoor“
Als Antwort auf den Hype um das iPhone hat ein User eine Website nach dem Vorbild der Apple-Homepage erstellt und verkauft dort „iPoor, den nächsten iPhone-Killer“. Mit dabei ist auch Steve Nojobs, CEO von iPoor und Top-Tech-Journalist Borat. Link zur Site in der Infobox.

Vasektomie fürs iPhone
Das wohl größte Opfer, das ein Mann für sein iPhone bringen kann, brachte der Amerikaner Sean Johnson. Seine Liebste hatte ihm den Kauf des Apple-Handys zunächst verboten, weil sein alter Handyvertrag noch nicht gekündigt werden konnte, und dadurch Doppelkosten entstanden wären. Sean kaufte sich doch ein iPhone – aber seine Gattin war stärker. Er musste es wieder zurückgeben.

Als sie Wochen später sah, wie er darunter litt, fragte sie ihn: „Du willst dieses Handy wirklich, oder?“ Sean bejahte mit Dackelblick. Sie: „Dann denk mal über einen Termin für eine Vasektomie nach!“ Seinen Leserbrief an den Tech-Blog „Gizmodo“ beendete Sean Johnson mit den Worten: „I absolutely love my new 8 GB iPhone“.

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