Di, 23. Jänner 2018

Wenn Gamer lieben

21.08.2007 11:58

Gamer fühlen sich zu Super Mario hingezogen

Ein beachtlicher Teil der Computerspielfreaks fühlt sich zu Games-Charakteren wie Super Mario und Pacman sexuell hingezogen. Das behauptet zumindest eine US-Studie der University of Illinois, in der 10.204 Videospiel-Fans nach ihrem Sexualleben befragt wurden.

34 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal in eine Spielfigur verliebt gewesen zu sein bzw. diese sexuell begehrt zu haben. Ein weiteres Viertel hält dies zumindest für nicht ausgeschlossen. Die Studie mit dem Titel "Gaymer Survey" sollte eigentlich zu Tage bringen, wie viele Gamer homosexuell sind. Das Ergebnis: Rund ein Viertel der Befragten bezeichnete sich selbst als lesbisch oder schwul. 

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Neun Prozent der Befragten würden sich mehr Gewalt in Spielen wünschen. Den meisten Gamern (81 Prozent) ist die Brutalität jedoch vollkommen egal. Umso mehr fühlt sich die Mehrheit hingegen zu klassischen Charakteren wie Pacman hingezogen, die weit entfernt von realistischen Darstellungen sind. Viele finden auch ihre eigenen Avatare, die beispielsweise in Online-Rollenspielen oder virtuellen Welten wie Second Life zum Einsatz kommen, sexuell anziehend.

Grundsätzlich spiegelt sich in der Studie auch ein bekannter kultureller Unterschied zwischen Europa und den USA wider. Denn während in den Staaten Gewaltdarstellungen weitgehend akzeptiert sind, finden sich hingegen kaum Games mit erotischen Inhalten. In den USA ist Sex offenbar immer noch ein heikleres Thema als Gewalt. (pte)

 

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