So, 21. Jänner 2018

Ins Meer gestürzt

10.08.2007 11:04

Flugzeugabsturz vor Französisch-Polynesien

Der Absturz eines kleinen Verkehrsflugzeugs vor der polynesischen Insel Moorea in der Nähe von Tahiti hat am Donnerstag (Ortszeit) wahrscheinlich allen 20 Insassen das Leben gekostet. Bis zum Einbruch der Nacht sind nach Angaben der örtlichen Behörden des französischen Überseegebietes 16 Leichen geborgen worden.

Laut neuseeländischem Rundfunk vom Freitag waren an Bord der zweimotorigen Maschine vom Typ „De Havilland Twin Otter“ auch zwei Mitglieder der pazifischen Delegation der Europäischen Kommission. Sie gehörten den Berichten zufolge dem Europäischen Entwicklungsfonds an.

Meer an Absturzstelle 1.500 Meter tief
Die Maschine der Gesellschaft Air Moorea wollte von der zu französisch Polynesien gehörenden Insel in die Hauptstadt Papeete auf Tahiti fliegen, als sie aus ungeklärter Ursache nur wenige Sekunden nach dem Start ins Meer stürzte. An der Absturzstelle ist der Südpazifik etwa 1.500 Meter tief.

Suche fortgesetzt
Der 17 Kilometer lange Flug nach Tahiti dauert normalerweise lediglich fünf bis sieben Minuten. Die Suche nach Opfern sollte in der Früh mit Schiffen und Helikoptern fortgesetzt werden, mit Überlebenden wurde jedoch nicht mehr gerechnet.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy drückte in einem Beileidsschreiben seine "tiefe Trauer" über den Absturz aus. Die zweimotorige Maschine wurde seit einem Jahr von der Air Moorea eingesetzt und den Angaben zufolge zuletzt am 18. Juli gewartet.

 

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