Mo, 22. Jänner 2018

Pinkel-Joystick

21.08.2007 11:58

Mit dem Urin-Strahl über die Rennstrecke

Da bekommt das Wort "Joystick" eine gänzlich neue Bedeutung: Deutsche Ingenieure haben eine Möglichkeit gefunden, Männer auch während des Pinkelns bei der Stange zu halten. Dank druckempfindlicher Sensoren kann man(n) beim Wasserlassen in Frankfurter Clubs und Bars künftig in "Need for Speed"-Manier einen Boliden über die Rennstrecke lenken.

Und so geht's: Direkt über dem Pissoir befindet sich ein auf Augenhöhe angebrachtes Display, mit dem sich das Renngeschehen verfolgen lässt. Gesteuert wird auf das Kommando "Piss To Start" allerdings weiter unten: Im Urinal befinden sich zwei druckempfindliche Sensoren, mit denen sich der Wagen - ausreichend Druck auf der Blase vorausgesetzt - nach rechts und links steuern lässt.

Was so spaßig klingt, hat aber durchaus einen seriösen Hintergrund: Wer zu viel getrunken hat, neigt aufgrund einer verminderten Reaktionsgeschwindigkeit im Videospiel zu Unfällen. Nach einer kurzen Videosequenz, in der zwei kollidierende Autos in ihre Einzelteile zerlegt werden, soll der Slogan "Too Pissed To Drive" und die eingeblendete Telefonnummer eines Taxi-Unternehmens dazu auffordern, im angetrunkenen Zustand nicht mehr selbst nach Hause zu fahren.

Auf der Website der Macher (siehe Infobox) gibt es nicht nur ein Demonstrationsvideo sowie ein "Making of" des "Piss-Screen", sondern auch die Möglichkeit, das Spiel anzutesten - dann allerdings auf die konventionelle Art und Weise: mit den Pfeiltasten. 

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