So, 22. April 2018

Niedliche Sensation

08.08.2007 14:51

Britin bringt in Feldkirch eineiige Drillinge zur Welt

Im Landeskrankenhaus Feldkirch sind am Montag um 11.42 Uhr eineiige Drillinge - eine medizinische Sensation - gesund zur Welt gekommen. Die drei Mädchen Amy, Kim und Zoe und die 25-jährige Mutter, eine in Vorarlberg lebende Britin, sind laut Angaben des Landeskrankenhauses wohlauf. Die Drillinge, die derzeit 1.500 Gramm wiegen, wurden zu Beginn der 33. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt entbunden.

Die Chancen, eineiige Drillinge - noch dazu (wie in diesem Fall) auf natürlichem Weg - zu bekommen, sind geringer, als einen Lotto-Sechser zu erzielen - sie liegen bei 1:200 Millionen.

Es habe sich bei den Drillingen nicht um eine künstliche Befruchtung, sondern um eine "Laune der Natur" gehandelt, so Schwärzler.

Am Tag 5 oder 6 der Schwangerschaft habe sich das bisher als Einling existierende Kind dreigeteilt. Dies könne durch äußere Einflüsse wie Medikamente, mechanische Einwirkung oder Strahlung bewirkt werden, im Normalfall werde die Schwangerschaft aber dann nicht weitergeführt. Die Zellen sterben ab.

Schwangerschaft ohne Komplikationen
In dem Fall der Drillinge hätten sich alle drei Teile aber normal weiterentwickelt. Die eigentliche Sensation ist für Schwärzler, dass die Schwangerschaft bis zur 33. Woche ohne Komplikationen verlaufen sei. "Die Gefahr von Fehlbildungen ist bei einer solchen Teilung sehr hoch. Bei den drei Mädchen haben wir bis jetzt aber nichts dergleichen entdecken können", zeigte sich Schwärzler erleichtert. Zudem sei bei einer Mehrlingsschwangerschaft das Risiko für eine Frühgeburt immer größer.

"Unser großes Ziel, die drei in einen guten, lebensfähigen Bereich zu bringen, haben wir erreicht", so der Mediziner. Die 33. Woche sei der optimale Zeitpunkt für die Geburt gewesen, eine Weiterführung hätte das Risiko für die Kinder "dramatisch erhöht". Die Mutter wurde abwechselnd im Krankenhaus und von einer niedergelassenen Gynäkologin betreut, die letzten drei Wochen der Schwangerschaft verbrachte sie im Spital.

Mädchen auf der Intensivstation
Zu Gesicht bekommen wird die Öffentlichkeit die drei identischen Mädchen vorerst nicht. Sie befänden sich noch auf der Intensivstation, man müsse abwarten, wie sie sich entwickelten, hieß es. Man müsse solchen Kindern noch mindestens zwei bis drei Wochen Zeit und Ruhe geben, und hoffen, dass keine Komplikationen entstünden, so Schwärzler. Sollte ihr Gesundheitszustand weiter stabil bleiben, werde es einen Fototermin geben, versprach das Krankenhaus.

Symbolbild

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