Sa, 20. Jänner 2018

Heiße Lernphase

08.08.2007 10:10

4709 Schüler büffeln für Nachzipf

Höchste Zeit, mit dem Lernen zu beginnen: 4709 oberösterreichische Schüler müssen eine Nachprüfung absolvieren. Mehr als die Hälfte kommt auch durch. Besorgte Eltern sorgen für Lern-Unterstützung und zahlen dafür 36,5 Millionen Euro im Jahr. Und sogar schon jeder zehnte Volksschüler braucht Lernhilfe.
Die Anzahl der Schüler mit bis zu zwei „Nicht genügend“ im Zeugnis steigt: Waren es 2005 noch 4600 Kinder, die sich mit einer oder gar zwei Nachprüfungen herumschlagen mussten, sind es in diesem Jahr bereits 4709.


Viele suchen dabei zusätzliche Unterstützung bei Nachhilfeinstituten oder bei Privatlehrern. Dafür blättern die besorgten Eltern 13 bis 28 Euro pro Stunde hin. Bereits 40 Prozent der oberösterreichischen Schüler nehmen Nachhilfe in Anspruch, erschreckenderweise auch schon zehn Prozent der Volksschüler. Jährlich ist die zusätzliche Lernhilfe den Oberösterreichern 36,5 Millionen Euro wert.


Die Hitliste der Nachzipf-Fächer führen übrigens schon seit Jahren Mathematik und Englisch an, gefolgt von weiteren Fremdsprachen. Spanisch ist ein häufiger Stolperstein.









Foto: Reinhard Holl
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