Sa, 20. Jänner 2018

Knut allein zu Haus

06.08.2007 09:11

Berliner Eisbär zum ersten Mal länger ohne Ziehvater

Knut muss schon wieder tapfer sein: Der berühmte Berliner Eisbär muss zum ersten Mal in seinem achtmonatigen Leben längere Zeit ohne seinen Ziehvater Thomas Dörflein auskommen. Der Tierpfleger, der den von seiner Mutter verstoßenen Eisbären von Hand aufgezogen hatte, macht von Montag an drei Wochen Urlaub. Als Knut noch jünger war, führten bereits drei Tage Abwesenheit der "Ersatzmama" zu jämmerlichen Schreien des kleinen Eisbären.

Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz sieht in dem wohlverdienten Urlaub des Tierpflegers jedoch kein Problem. "Das hat keinerlei Auswirkungen auf Knut, wenn Dörflein weg ist", sagte Blaszkiewitz.

Knut freut sich über Futter
"Der Bär weint nicht und wird nicht traurig sein." Zudem hätten sich auch die anderen drei Pfleger des Bärenreviers von Anfang an um Knut gekümmert. "Der Eisbär ist ein solitäres Wesen. Der freut sich nur, wenn er was zu fressen kriegt", meinte der Zoo-Direktor.

Diät nicht so strikt
Die Diät, auf die Knut wegen seiner Leibesfülle gesetzt wurde, sei nicht so strikt. "Im Grunde würde es reichen, wenn Knut einmal am Tag etwas zu fressen kriegen würde. Aber das Futter ist auch Beschäftigung für ihn. Knut ist ja noch so ein junger Bär", sagte der Tierexperte.

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