Mi, 17. Jänner 2018

Warten auf Mädchen

13.08.2007 11:21

"Vermisste" freut sich auf Heimkehr ihrer Zwillinge

Die 37-jährige Burgenländerin, die hochschwanger bis nach Finnland reiste und von Zwillingen entbunden wurde, ist am vergangenen Freitag erstmals nach ihrer Heimkehr von ihrer Mutter und einem Cousin im Wiener AKH besucht worden. Die Frau habe sich über den Besuch gefreut und erwartet bereits die Heimkehr ihrer beiden Mädchen, so ein Familienangehöriger am Montag.

Die Ärzte sprechen von einer "außergewöhnlichen Leistung", dass die Schwangere per Zug vom Wiener Westbahnhof bis nach Rostock und mit einer Fähre weiter nach Finnland reiste. Die Reise war "definitiv" geplant, sie wollte die Kinder in Nordfinnland zur Welt bringen. Dieses Ziel habe sie allerdings nicht ganz erreicht: Etwas nördlich von Rovaniemi habe sie einen Arzt aufgesucht, welcher sie in ein Krankenhaus bringen ließ, erklärte der Verwandte.

Die Frühchen werden noch in einer Spezialklinik in Finnland versorgt. Sie dürften vermutlich nächste Woche, so sie transportfähig sind, ebenfalls heimgeflogen werden. Die Mutter würde bereits Namen für die zwei Mädchen suchen, allerdings habe man damit ja noch ein bisschen Zeit. In Österreich angekommen, seien auch die Behördenwege zu erledigen.

Die Frau war am 27. Juli schwanger aus dem AKH geflohen und unter mysteriösen Umständen nach Finnland gereist, wo sie dank einer Notoperation frühgeborene Zwillinge zur Welt brachte. Nach einem mehrstündigen Transport mit einem Ambulanzjet landete die Patientin mit ärztlicher Begleitung wieder in Wien-Schwechat. Sie befinde sich noch in stationärer Behandlung und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut

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