Mo, 23. April 2018

Scharfe Kanten

21.08.2007 11:55

Sony muss 350.000 Digicams zurückrufen

Da ist das Problem mit brandgefährlichen Akkus gerade einmal vom Tisch, kommt schon die nächste Rückruf-Keule: Der japanische Elektronikkonzern Sony hat nach seinen Problemen mit Millionen Laptop-Akkus eine neue Austausch-Aktion gestartet. Diesmal müssen sage und schreibe 350.000 Digitalkameras ausgewechselt werden. Grund: Man kann sich daran verletzen!

Der Rückruf trifft einige frühe Chargen der 2005 auf den Markt gebrachten Kamera Cyber-Shot DSC-T5. Bei bis zu 350.000 Modellen muss ein Teil des Gehäuses ausgewechselt werden. Bei den Geräten könne sich, so Sony in einer Stellungnahme, ein „Metallüberzug lösen und den Benutzern Schnittverletzungen an den Händen zufügen“.

Was der Rückruf kosten wird, gab das Unternehmen nicht bekannt. Die Aktion werde sich aber nur geringfügig auf das Jahresergebnis auswirken, hieß es. Im vergangenen Jahr hatte Sony wegen Feuergefahr 9,6 Millionen Laptop-Batterien zurückrufen müssen und deshalb einen geringeren Jahresgewinn verzeichnet. Im Geschäft mit Digitalkameras ist der Konzern Branchenzweiter nach Canon.

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