Sa, 21. April 2018

Serbien

31.07.2007 20:54

Welser Ehepaar als Amokopfer

Zwei Welser befanden sich unter den Opfern des blutigen Massakers in Südserbien, bei dem Nikola Radosavljevic (38) neun Menschen erschoss und zwei weitere verletzte. Das Welser Ehepaar (55 und 58) war auf Heimaturlaub in Serbien, nach der Bluttat trauern drei Kinder und Enkel um die beiden.

„Die beiden waren bestens integriert und bei uns in der Produktion seit 30 Jahren tätig. Wir haben durch diesen tragischen Vorfall zwei kompetente und herzliche Mitarbeiter verloren“, so Thomas Mathia von der Welser Firma Trodat über das Ehepaar Borongic. Draginja (55) und Branislav (58) waren 1977 nach Wels gekommen, wohnten seither mit ihren drei Kindern dort. „Zwei davon arbeiten bei uns, jetzt sind sie aber in Serbien“, erklärt Mathia.

Dort nahmen sie gemeinsam mit Tausenden anderen bei der Trauerfeier für die neun Amokopfer Abschied von ihren Eltern.

Der Auslöser für die Wahnsinnstat ist noch immer unbekannt, der 38-jährige serbische Täter liegt genau wie zwei Überlebende (36 und 70) der Bluttat noch im Krankenhaus in Ni.

 

Foto: Trodat

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