Neue Studie

Bewiesen: Liebe auf den ersten Blick nicht möglich

Liebe auf den ersten Blick ist ein Phänomen, jedoch kaum wissenschaftlich untersucht. Nun zeigt eine Studie aus den Niederlanden zum ersten Mal auf: "Liebe auf den ersten Blick" gibt es nicht. Die Wissenschaftler sprechen jedoch von einer Anziehung.

Was in mittlerweile jeder dritten Hollywood-Romanze normal ist, scheint im wirklichen Leben nicht der Realität zu entsprechen: Die "Liebe auf den ersten Blick". Wissenschaftler der Universität von Groningen in den Niederlanden zeigen nun nämlich auf, dass es diese gar nicht gibt. Bewiesen scheint jedoch eine körperliche Anziehung "entweder im Moment des ersten Blicks oder im Nachhinein."

"Wenn eine Person eine starke Anziehung zu ihrem Partner, in den sie sich später verliebt hat, gespürt hat, wird diese erste Anziehung oft als 'Liebe auf den ersten Blick' missgedeutet", so die Studie.

Insgesamt wurden 396 Personen auf drei verschiedene Wege befragt. Bei Dating-Events, durch eine Laborstudie sowie eine Online-Studie. Bei den letzten beiden wurden den Probanden jeweils Bilder von Fremdem vorgelegt und diese konnten dann entsprechend bewertet werden. Das Durchschnittsalter der Probanden betrug 24,18 Jahre.

Insgesamt gaben 32 der befragten Personen an, "Liebe auf den ersten Blick" zu empfinden, in weiteren Untersuchungen stellte sich dies dann jedoch "nur" als körperliche Anziehung dar. "Attraktive Menschen sind grundsätzlich positiver bewertet worden."

Jänner 2018

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Julia Ichner
Julia Ichner
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