Mi, 25. April 2018

Chef steigt aufs Gas

16.01.2018 16:44

Habau will die Trümpfe mehr ausspielen

Er hat ein Büro in Perg und eines in Wien, dazwischen ist er viel unterwegs. "Ich bin sehr viel im Auto", sagt Hubert Wetschnig, der seit April des Vorjahres die Habau-Gruppe führt. Um im Kampf um Fachkräfte bestehen zu können, steigt der Chef des Mühlviertler Familienunternehmens aufs Gas.

Ab dem Frühjahr werden rund 60 Autobahn-Kilometer bei Berlin von den Mühlviertlern mit einem holländischen Bau-Konzern saniert. Auch Brücken und Lärmschutzwände werden dabei errichtet. Das Projekt ist eine Milliarde Euro schwer und das bis dato größte der Firmengeschichte der Habau-Gruppe. "Wir suchen dafür derzeit Mitarbeiter", sagt Hubert Wetschnig, der seit fast zehn Monaten an der Spitze des Unternehmens steht.

Vorstand schrumpft
Ab April übernimmt der gebürtige Grazer weitere Aufgaben. Da sich Anton Karner aus der Geschäftsführung der Habau-Gruppe zurückzieht, hat Wetschnig dann die komplette technische Verantwortung. Der Vorstand wird auf ein Duo reduziert, auf Wetschnig und Karl Steinmayr.

Gemeinsamer Auftritt
Die Perger haben sich als Komplettanbieter einen Namen gemacht. Die Tochterfirmen, wie Held&Francke oder MCE, treten als eigene Marken auf. Wetschnig will bei den einzelnen Unternehmen aber verstärkt einen Bezug zur Habau sichtbar machen. Die Größe und Stärke der Gruppe, die im Familienbesitz ist, soll auch als Joker im Kampf um Fachkräfte ausgespielt werden. "Wir müssen da mehr Aktionen setzen, um neue Mitarbeiter zu bekommen", so der Habau-Chef. 15 Lehrlinge werden heuer in Oberösterreich aufgenommen.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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