Fr, 19. Jänner 2018

Schäden im Wald

11.01.2018 15:28

Heftiger Felssturz auf der Pürgg

Bereits im November gab es auf der Pürgg einen kleineren Felssturz, in der Nacht auf Mittwoch krachten dann richtig große Brocken in die Tiefe. Menschen und Infrastruktur kamen zum Glück nicht zu Schaden. Naturbad und Tennisplatz liegen jedoch im Sperrgebiet, jetzt wird an einer Sicherheitslösung getüftelt.

"Wir sind echt froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind", atmet Roland Raninger, der Bürgermeister von Stainach-Pürgg, durch. Auch Wohnobjekte sind nicht gefährdet. Einzig die Zufahrtsstraße zu einem Ferienwohnsitz ist gesperrt. Größere Schäden haben die Felsbrocken hingegen in den Wäldern unterhalb der instabilen Stelle in der Pürgger Wand angerichtet. Indirekte Auswirkungen gibt es auch für das Schwimmbad und den Tennisplatz: Sie liegen im Sperrgebiet.

Bereits nach dem kleineren Felssturz 2017 wurden Experten hinzugezogen und das Sperrgebiet verhängt - zu Recht, wie sich diese Woche zeigte. "Wir haben damals auch eine Steinfallsimulation und eine 3D-Analyse beauftragt, die Ergebnisse liegen derzeit noch nicht vor", sagt Christian Gebeshuber, bei der Bezirkshauptmannschaft für Katastrophenschutz zuständig.

Sobald alle Daten vorliegen, werden Schutzmaßnahmen für den Bereich erarbeitet und umgesetzt. Bürgermeister Raninger hofft, dass das Projekt bis Mai fertig ist, wenn die Badesaison beginnt. Für ihn ist allerdings klar: "Die Sicherheit geht auf jeden Fall vor!"

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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