So, 17. Dezember 2017

Aufruf zu Angriff

03.12.2017 05:55

Imam plante Gewalt-Revolte in Grazer Gefängnis

Hochbrisante Ermittlungen des heimischen Staatsschutzes gegen die Islamische Glaubensgemeinschaft in einem neuen Skandal um muslimische Gefängnis-Seelsorger: Statt gefährliche verurteilte Dschihadisten zu deradikalisieren, plante ein Grazer Imam mit den Islamisten eine Gewalt-Revolte gegen die Justizwache!

Nach der Affäre im Gefängnis Korneuburg (NÖ) - der dortige muslimische Seelsorger hatte bis zu 30 salafistische Werke als unbedenklich eingestuft - nun der nächste Paukenschlag: Das von der Anstaltsleitung der Justizanstalt Graz-Karlau aufgedeckte kriminelle Komplott liest sich wie ein Drehbuch für einen Thriller.

Demnach hätte ein Imam der Islamischen Glaubensgemeinschaft - er unterrichtete auch an steirischen Schulen und ist Mitglied der radikalen Muslimbruderschaft (!) - mit islamistischen Häftlingen einen gewalttätigen Aufstand gegen das dortige Wachpersonal durchführen wollen.

Vom Grazer Taxifahrer zum radikalen Imam
Der gebürtige Ägypter und frühere Taxifahrer, der nach einem Blitz-Kurs über die fünf Säulen des Islam als Seelsorger arbeiten durfte, hatte folgenden teuflischen Plan: Verurteilte Dschihadisten sollten zuerst im Spazierhof laut schreiend "beten". Beim Einschreiten sollten die Justizwachebeamten dann brutal, auch mit selbstgebastelten Waffen, angegriffen werden! Im letzten Moment "verpfiffen" ...

Kritik an Islamischer Glaubensgemeinschaft
Die Kritik an der Islamischen Glaubensgemeinschaft fällt heftig aus. Justizminister Brandstetter greift durch: "Was mir fehlt, ist die Bereitschaft, zweckdienliche Hinweise nicht nur eigennützig in Buchform zu gießen, sondern diese auch mit Verantwortlichen des Strafvollzuges zu teilen."

Christoph Budin und Monika Krisper, Kronen Zeitung

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