Mi, 23. Mai 2018

Ex-Bayern-Coach

30.11.2017 14:02

Gegenspieler gerempelt: Pep außer Rand und Band!

Das ist Pep Guardiola, wie man ihn kennt. Einer, der bis zur letzten Sekunde für seine Mannschaft "brennt", sogar auch nach dem Spiel. Nach dem Sieg gegen Southampton wurde er aber zur Furie.

Manchester City erlebte einen Abend der extremen Gefühle am Mittwoch in der Premier League. Mit Ach und Krach konnten sich die "Citizens" mit 2:1 gegen den FC Southampton behaupten. Das erlösende Tor von Raheem Sterling fiel erst in der 96. (!) Minute. Danach war Schluss, aber nicht für City-Coach Pep Guardiola: Der Trainer war alles andere als glücklich mit dem Sieg. Statt zu feiern, legte er sich mit einem Gegenspieler an.

Es war Southamptons Nathan Redmond, der den ganzen Ärger des Katalanen zu spüren bekam. Denn, wie sich später herausstellen sollte, gefiel dem Ex-Bayern-Trainer das Zeitschinden von Southampton überhaupt nicht. Guardiola rannte nach dem Abpfiff auf Redmond zu, den er als Hauptübeltäter sah, hielt ihn an, schrie auf ihn ein und - Medienberichten zufolge - begann er ihn auch zu schubsen.

Redmond bleibt ruhig
Der Rechtsaußen von Southampton reagierte ruhig. Guardiola seinerseits erklärte seinen Auftritt mit folgenden Worten: "Letzte Saison hat er (Redmond) uns zerstört. Ich kannte ihn nicht letzte Saison und musste erkennen, wie gut er ist. Southampton hat einige super Talente. Redmond ist stark im eins gegen eins. Aber, sie wollten heute nicht spielen. Ab der neunten Minute haben sie damit begonnen, Zeit zu schinden. Ich wollte doch nur, dass sie spielen. Heute konnte er (Redmond) nicht angreifen, weil sie die ganze Zeit verteidigten.”

Es ist nicht das erste Mal, dass Guardiolas Frust sich nach dem Spiel gegen einen Spieler entlädt. Beim Bundesliga-Spiel im März 2016 gegen Borussia Dortmund war er mit der taktischen Leistung von Joshua Kimmich nicht zufrieden und gab dies dem jungen Verteidiger auch klar zu verstehen. Der jüngste Fall hat jedenfalls heftige Debatten im Internet ausgelöst.

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