Mi, 23. Mai 2018

Zu wenig Bewerber

26.11.2017 09:55

Jetzt erstmals auch WeihnachtsFRAUEN

Gleichberechtigung unter dem Weihnachtsbaum? In Berlin wird es künftig neben dem traditionellen Weihnachtsmann auch das weibliche Gegenstück geben. Das Studierendenwerk Berlin, das diese beliebten Jobs ausschreibt, lässt erstmals auch Weihnachtsfrauen zu. Aber nicht aus Gründen der Emanzipation - der Mangel an männlichen Kandidaten veranlasste den Verein zu diesem ungewöhnlichen Schritt.

Am Wochenende treffen 150 zukünftige Weihnachtsleute bei der Vollversammlung der studentischen Weihnachtsmänner zusammen - erstmals sind hier auch Frauen zugelassen. Das Treffen wird in vollständiger Verkleidung abgehalten, um die Kostüme anzuprobieren und zu sehen, ob der Rauschebart auch anständig sitzt.

Zuvor durften Berliner Studentinnen im Advent nur Weihnachtsengel mimen. "Ab diesem Jahr werden wir dauerhaft auch Weihnachtsfrauen zur Bescherung schicken", freut sich Sprecherin Jana Judisch vom Studierendenwerk Berlin gegenüber lokalen Medien.

Der Verein will damit aber keineswegs Zeichen für die Gleichberechtigung setzen - die Nachfrage an Weihnachtsmännern übersteige schlicht und einfach die Anzahl der männlichen Kandidaten für diesen Job. Im vergangenen Jahr durfte zwar bereits eine Frau mitmachen, allerdings war diese als Mann verkleidet.

Neue Figur als Assistentin des Weihnachtsmanns
Die neue Rolle der Weihnachtsfrau ist daher sehr traditionell angelegt: Sie ist dazu da, ihrem "Gatten" bei seinen Aufgaben - wie Wunschzettel bearbeiten oder Geschenke verpacken - zu helfen. Sozusagen als eine Art Assistentin des Weihnachtsmanns. So darf sie demnächst Kindergärten, Vereinen und Familien Besuche abstatten.

Bei der Vollversammlung der studentischen Weihnachtsmänner bereiten sich die Weihnachtsleute auf ihren Dienst vor. Neueinsteiger müssen einen vierstündigen Kurs besuchen, bevor sie erstmals mit ihrem Jutesack ausrücken dürfen.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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