Mo, 18. Dezember 2017

Kongress in Wien

23.11.2017 06:00

Rheuma ist nun immer besser behandelbar!

Zwei neue Substanzen aus einer bestimmten Medikamentengruppe ("Januskinase-Inhibitoren") wurden 2017 auf den Markt gebracht - das ist nur ein Highlight der Jahrestagung der Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation, die von 23. bis 25. November in Wien stattfinden wird.

"Diese chemisch hergestellten kleinen Moleküle können gezielt eingreifen und die Produktion entzündungsfördernder Eiweiße nachhaltig blockieren", berichtet Prof. Dr. Klaus Machold, Universitätsklinik für Innere Medizin III, MedUni Wien im Vorfeld des Kongresses. "Während Biologika meist in regelmäßigen Intervallen gespritzt werden müssen, nehmen Patienten diese JAK-Inhibitoren als Tabletten ein- bis zweimal pro Tag ein." Dank der breiten Palette an Präparaten ist das Ziel Beschwerdefreiheit bereits bei den meisten erreichbar. Die Therapie ist zu 95 Prozent im ambulanten Bereich möglich und für die Betroffenen relativ wenig belastend.

Versorgung an Rheumatologen nicht flächendeckend
"Insgesamt gibt es österreichweit 215 internistische Rheumatologen", berichtet Dr. Rudolf Puchner, Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie und Gastroenterologie in Wels sowie Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR). Generell ist die Versorgung der Bevölkerung von deutlichen regionalen Unterschieden geprägt: Während in größeren Städten wie z.B. Wien sogar ein Überangebot besteht, herrscht im ländlichen Bereich ein deutlicher Mangel.

Monika Kotasek-Rissel, Kronen Zeitung

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