Mi, 23. Mai 2018

Vor Gericht

21.11.2017 19:37

Nach Party: Alkolenker raste auf Gruppe

Wegen Nötigung und Körperverletzungen stand am Dienstag ein 23-jähriger Grazer in Klagenfurt vor Gericht. Er soll nach einem privaten Fest in St. Salvator im Alkoholrausch mit dem Auto auf eine Gruppe von Partygästen zugerast sein und zwei verletzt haben.

Gleich zu Beginn der Verhandlung legte der Angeklagte ein Teilgeständnis ab: Er bekannte sich in zwei Fällen der fahrlässigen Körperverletzung schuldig, nicht jedoch der Vorsätzlichkeit und der Nötigung.

Wie berichtet, war der Grazer im Juni nach einer Party bei Freunden im Metnitztal schwer betrunken in sein Fahrzeug gestiegen. Eine Gruppe von Bekannten stellte sich jedoch dem alkoholisierten Lenker in den Weg. Einer von ihnen soll sogar auf das Auto gesprungen sein und gegen die Windschutzscheibe getreten haben. Bei dem ganzen Tumult wurden zwei Personen verletzt.

Nachdem der Grazer losgefahren war, verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug und krachte gegen einen Baum.

"Ich habe fast keine Erinnerung mehr. Doch ich bin nicht auf die Personen zugerast. Erst als sie zur Seite gingen, bin ich losgefahren", beteuerte der bis dato gerichtlich noch völlig Unbescholtene vor Richterin Marie-Luise Rohr.

Es tue ihm auch alles schrecklich leid: "Nach der Trennung von meiner Freundin habe ich einfach die Fassung verloren, konnte kaum schlafen."

Weil wichtige Zeugen nicht erschienen sind, wurde der Prozess bis auf weiteres vertagt.

Alexander Schwab, Kärntner Krone

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