Mo, 18. Dezember 2017

Mahnungen gefälscht

21.11.2017 15:02

Trick mit Gerichtsvollziehern

Sie sehen täuschend echt aus und machen den Empfängern sofort ein schlechtes Gewissen - gerichtliche Vollstreckungsbescheide. Solche Schreiben flattern derzeit zuhauf in Haushalte in der Ostregion. Allerdings sind diese amtlichen Mahnungen gefälscht. Dennoch zahlt so manches Opfer das geforderte Geld.

Dahinter stecken gerissene Betrüger, die vor allem Senioren ins Visier nehmen. "Sie haben trotz Mahnungen Ihre Zahlungsbereitschaft nicht unter Beweis gestellt. Deshalb haben sich Kosten und Zinsen weiter erhöht", heißt es in dem vermeintlichen Gerichtsbeschluss samt Zahlungsbefehl und Erlagschein. In diesem aktuellen Fall werden mehr als 370 Euro von der Empfängerin gefordert. Sollte die Betroffene das Geld nicht einzahlen, werde die Pfändung und eine Kontosperre in die Wege geleitet, wird gedroht - untermauert mit Paragrafen aus der Zivilprozessordnung. Wer der angegebenen Telefonnummer folgt, kommt ins britische Bristol. Die IBAN führt zu einer Bank in Belgien.

"Nicht zahlen! Die Vollstreckungsbescheide sind gefälscht", warnen Betroffene. Geschichten über diese Betrügermasche machen auch in den sozialen Netzwerken bereits die Runde.

Karl Grammer, Kronen Zeitung

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