Mo, 23. April 2018

Zugriff in Wuppertal

16.11.2017 16:55

Darknet-Dealer hatte 200 Kilo Drogen gebunkert

Ein 29-jähriger Niederländer hat Ermittlern zufolge vom nordrhein-westfälischen Wuppertal aus einen weltweiten Drogenhandel betrieben. Ein Spezialeinsatzkommando trat Montagfrüh seine Wohnungstür ein und nahm ihn fest, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Bei der Aktion seien 200 Kilogramm Drogen im Wert von drei Millionen Euro beschlagnahmt worden.

Der mutmaßliche Großdealer habe eine breite Palette im Angebot gehabt: synthetische Drogen wie Ecstasy, Cannabis-Schokotafeln, Kokain und Amphetamine. Es seien auch Datenträger und Computer beschlagnahmt worden.

Er habe den Verkauf in großem Stil über das sogenannte Darknet, einen anonymen Bereich des Internets, abgewickelt und zum Vertrieb die Post und einen ganz gewöhnlichen Briefkasten benutzt. Die Adressaten der heißen Ware befanden sich in aller Welt. Drogenpakete gingen etwa nach Thailand, in die USA und nach Australien.

Familie des Dealers war völlig ahnungslos
Ehefrau und Kind des Mannes seien von der Razzia völlig überrascht gewesen und hätten von allem vermutlich nichts gewusst. Der Mann habe für den Drogenvertrieb eine zweite Wohnung in Wuppertal angemietet. Ein Richter schickte ihn in Untersuchungshaft.

Den Schlag gegen den Drogenhandel hätten Zoll, Sicherheitsdienst der Post, Polizei und Staatsanwaltschaft im Zusammenspiel ermöglicht. Die Ermittlungen, etwa zur Herkunft der Drogen und zu etwaigen Mittätern, dauern an.

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