So, 27. Mai 2018

Grau und trüb

16.11.2017 11:44

Wintereinbruch bringt Schnee bis in die Täler

Es wird immer kälter in Österreich: Ab Sonntag gibt der Winter mit einer straffen Nordwestströmung ein deutliches Lebenszeichen. Bereits am Freitag muss als Folge einer Störungszone in weiten Teilen Österreichs mit leichtem Regen oder zumindest grauem Himmel gerechnet werden, vor allem an der Alpennordseite ist mit Neuschnee zu rechnen. Die Asfinag erinnerte an die Pflicht der Kfz-Winterausrüstung.

Die Wolken der Störungszone ziehen am Freitag von Nordwesten auf. Gegen Abend ist laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich leichter Regen möglich. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 600 und 1200 Metern. Auch im Südosten kann es aus der Hochnebeldecke ab und zu ein wenig tröpfeln, in Osttirol und Oberkärnten scheint zumindest zeitweise die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen reichen von minus fünf bis plus fünf, die Tageshöchstwerte von zwei bis acht Grad.

Am Samstag halten sich zunächst an der Alpennordseite noch Störungsreste, die Wolken überwiegen und es muss noch mit ein wenig Regen oder Schneefall gerechnet werden. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 700 und 1100 Metern. Noch am Vormittag lockern die Wolken großteils auf und es wird recht sonnig. In Ober- und Niederösterreich bleibt es bei einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und kurzen Schauern. Der Süden ist etwas wetterbegünstigt, hier sollte es abgesehen von Nebelfeldern den ganzen Tag über trocken und freundlich werden. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwei und plus sechs, die Tageshöchstwerte zwischen drei und neun Grad.

Eine nordwestliche Strömung bringt am Sonntag nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten wiederholt dichte Wolken, die bis zum Abend auch Regen- und Schneeregenschauer verursachen. Im Nordstau der Alpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel schneit es zum Teil anhaltend und intensiv. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 800 Metern Seehöhe. Deutlich freundlicher mit einem Mix aus Sonnenschein und ein paar dichteren Wolken ist es in Richtung Süden und Südosten. Einzig der Hochnebel über Becken und Tälern könnte örtlich zäh ausfallen. Die Temperaturen reichen in der Früh von minus drei bis plus vier, nachmittags von ein bis acht Grad.

Südlich des Alpenhauptkammes sowie im Grazer Becken und im Südburgenland ist es am Montag wechselnd bewölkt und sonnig, lokal gibt es aber Nebel oder Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Deutlich mehr Wolken ziehen nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten durch und sorgen immer wieder für Regen- und Schneeregenschauer. Im Nordstau der Alpen regnet und schneit es auch länger anhaltend, die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 1000 Metern Seehöhe. Auf Sonnenschein wartet man hier oft vergebens. In der Früh hat es minus drei bis plus vier, tagsüber ein bis acht Grad.

Am Dienstag liegt der Ostalpenraum in einer straffen nordwestlichen Strömung. Mit ihr ziehen nördlich des Alpenhauptkammes wiederholt dichte Wolken sowie Regen- und Schneeregenschauer durch. Während sich über dem Flachland zumindest zeitweise die Sonne zeigt, gibt es am nördlichen Alpenrand deutlich mehr Wolken. Hier regnet oder schneit es auch länger anhaltend. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 300 und 900 Metern Seehöhe. Wetterbegünstigt sind die Landesteile im Süden und Südosten: Hier wechseln im Tagesverlauf Sonnenschein und ein paar dichte Wolken, über Becken und Tälern halten sich jedoch teils zähe Nebel. Die Frühtemperaturen lieben bei minus fünf bis plus vier Grad, tagsüber hat es ein bis sieben Grad.

"Auch gefrierender Nebel oder Raureif führen zu winterlichen Fahrbahnbedingungen. Daher jetzt das Auto winterfit machen", warnte Bernhard Lautner von der Asfinag. Seit 1. November müssen Pkw bei winterlichen Fahrverhältnissen Winterreifen montiert haben. Lkw-Lenker müssen verpflichtend mit Winterreifen unterwegs sein und zusätzlich Schneeketten mitführen.

 krone.at
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