So, 20. Mai 2018

Oberwanger innovativ

15.11.2017 16:14

STS baute sich einen 3D-Drucker für Beton-Teile

Von "Großvater" bis zu "Fürstenfeld" - wer STS hört, denkt zuerst an die steirische Musikgruppe und deren Hits. In Oberwang stehen die drei Buchstaben aber für einen Betonfertigteilproduzenten, der sich abseits von Stiegen und Treppen nun auch Sonderstücken widmet. Dafür hat man den 3D-Druck für sich entdeckt.

3D-Druck ist einer der großen Trends. Die Voestalpine hat in Düsseldorf ein Forschungszentrum für Metallteile eingerichtet. In Linz machte Haratech die Tabakfabrik zum Zentrum des Druckens - mit Kunststoff.

Neue Möglichkeiten
In Oberwang drucken STS-Gründer Johann Staudinger und sein Sohn Martin nun auch Betonteile. "Das bringt neue Möglichkeiten - vor allem, wenn es um kreative Bau- und Wohn-Elemente für Gärten und Innenräume geht", schwärmt Johann Staudinger über die Entwicklung, um die sich bei der Firma aus der Mondsee-Region fünf Mitarbeiter kümmern und für die auch eng mit Baumit zusammen gearbeitet wird. "Wir versuchen, etwas, was bislang nicht möglich war, möglich zu machen", sagt Martin Staudinger, der dabei mit Alois Keplinger einen starken Partner an Bord hat.

Skulptur für Kirche
Keplinger ist Projektmanager bei der Wirtschaftskammer Oberösterreich, hilft STS durch das vom Land und von der Wirtschaftskammer finanzierte Technologie- und Innovationsmanagement, kurz TIM. Derzeit druckt die Firma eine Skulptur für die Kirche in Oberwang, die am 8. Dezember präsentiert wird.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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