Fr, 24. November 2017

Christkindlmärkte

15.11.2017 09:02

Polizei setzt verstärkt auf Präsenz

Am Wochenende eröffnen wieder die Linzer Christkindlmärkte. Wie auch in Wien, wo die Exekutive in Sachen Anti-Terror-Maßnahmen alle Geschütze auffährt: Securitys, Polizei, Poller und Container bei Zufahrten. Auch in Linz hat man die Situation genauestens analysiert und die notwendige Vorkehrungen getroffen.

Seit dem Terroranschlag 2016, als ein Lkw in einen Berliner Adventmarkt raste, stellt sich auch hierzulande Jahr für Jahr die Frage, wie es mit den Sicherheitsvorkehrungen bei heimischen  Märkten aussieht.

Abstrakte Gefahr
"An der Gefährdungseinschätzung hat sich nichts verändert. Eine abstrakte Gefahr besteht nach wie vor", klärt Landespolizeidirektor Andreas Pilsl auf. Flächendeckend im ganzen Land hat man mit den Veranstaltern der einzelnen Märkte Kontakt aufgenommen und die jeweiligen Gegebenheiten im Detail analysiert. So wurden etwa in Steyr - allerdings vorrangig im Zuge der neuen Verkehrsführung - Boller angebracht und in St. Wolfgang wird ein  Wachdienst die Lage überblicken.

Keine Beamten mit Langwaffe
In Linz setzt man heuer vor allem auf unmittelbare Präsenz. Einerseits werden verschiedene Teams in Uniform patrouillieren, andererseits auch in Zivil. Weil man so verstärkt nach Langfingern auf den Märkten Ausschau halten will. Auch für einen entsprechenden mobilen Fuhrpark hat man im Vorfeld gesorgt und im Ernstfall stünden im Hintergrund auch Sonderkräfte der Bereitschaftseinheit bereit. Was man im Gegensatz zum Vorjahr vermeiden will: Dass Beamte mit Langwaffen auf den Märkten Streife gehen. "Wir wollen damit bei den Besuchern nicht unnötig für Verunsicherung sorgen", erklärt Pilsl.

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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