Welttoilettentag!

Diesen Wiener WC's muss man einen Besuch abstatten

Wir gehen alle öfter als einmal am Tag dort hin. Jeder Mensch verbringt drei Jahre seines Lebens darauf. Die meisten starten und beenden ihren Tag in dem kleinen Raum. Trotzdem ist es nach wie vor noch ein Tabuthema. Die Toilette, das WC, das stille Örtchen, die Pipi-Box oder einfach: das Klo. Anlässlich zum Welttoilettentag am 19. November 2017 hat sich City4U auf Tour begeben, um den skurrilsten Thron Wiens zu finden.

In unserer modernen Zeit haben inzwischen mehr Leute ein Handy, als eine wassergespülte Toilette. Rund 2,5 Mrd. Menschen, also 40 Prozent der Weltbevölkerung, haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen. Um auf diese hygienische Katastrophe hinzuweisen, hat die UN-Generalversammlung im Jahr 2013 einstimmig den 19. November zum Welttoilettentag der Vereinten Nationen erklärt.

#Viele Handys, viele WCs

In Wien gibt es wahrscheinlich auch mehr Smartphones als Toiletten, aber immerhin gibt es auch von zweiteren genug. Anlässlich des Ehrentages des stillen Örtchens gibt es hier einen Auszug der Wiener WCs, denen man guten Gewissens einen Besuch abstatten kann.

#Pure Living Bakery

Ein Feeling wie in Kalifornien soll man in der Pure Living Bakery in der Burggasse im 7. Bezirk bekommen. Die Einrichtung versprüht den Charme eines kleinen Strandlokals in Venice Beach. Auch das WC versetzt einen mit der kreativen Einrichtung in südliche Gefilde.

#Veranda

Im Restaurant Veranda im Nobelhotel San Souci im 7. Bezirk fühlt man sich wie an dem Ort, zu dem auch der Kaiser zu Fuß ging. Glänzende Fliesen, makellose Sauberkeit, angenehmer Duft in der Luft. Der Wasserhahn ist ein goldener Schwan, das schwarze Waschbecken edel. Im riesigen Spiegel kann sich Frau begutachten und Handcremes stehen auch bereit.

#Marchfelderhof

Der Marchfelderhof ist zwar nicht in Wien, aber nur einen Katzensprung entfernt in Deutsch Wagram. Das WC dort ist so skurril und schön, dass sich die Anfahrt auf jeden Fall lohnt. Für Frauen hängen halbnackte Männerbilder an der Wand und für das starke Geschlecht leicht bekleidete Damen. Ein Schminktisch mit Haarsprays, Parfums, Wattestäbchen und mehr sorgt für ein "frisch machen" ohne eigene Utensilien.

#Loos Bar

Die Loos Bar, vom gleichnamigen Architekten entworfen, ist eine Wiener Institution. Seit 1908 gibt es sie in einer Seitengasse der Kärntner Straße in der City. Das Lokal ist sehr klein und immer rappelvoll. Auch die Toilette ist winzig, über ein paar Stiegen in einer Ecke zu erreichen und total verwinkelt. Allein der Gang zum WC wird in der Loos American Bar zum Erlebnis. Hat man es aber geschafft, steht gleich gegenüber vom WC eine Couch zum Ausruhen bereit.

#Café Diglas

Wenn man nach einem guten Melange und dem bekannten Scheiterhaufen im Café Diglas in der Wollzeile das stille Örtchen aufsucht, trifft einen zu Anfangs wahrscheinlich der Schlag. Die WC-Türen sind nämlich durchsichtig und man kann nicht nur von innen hinausschauen, sondern auch umgekehrt. Versperrt man die Tür jedoch, verwandelt sie sich in Milchglas und man ist ungestört.

#Vollpension

Die Vollpension ist ein entzückendes Café im 4. Bezirk. Omas backen dort köstliche Kuchen und Torten mit ganz viel Liebe. Wenn der Opa zugegen ist, gibt es für jeden ein Stamperl Eierlikör. Das charmante Lokal hat auch eine einmalige Toilette - natürlich im Großeltern-Look.

#Rinderwahn

In der Wiener City, gleich neben der Kärntner Straße befindet sich das Rinderwahn. Dort gibt es nicht nur leckere Burger, sondern auch eine Einrichtungen, die den schwarzen Humor der Besitzer zeigt. Im als Hühner- und Bullenstall bezeichneten WC wird man daran erinnert, sich bei Kuh Toni für das Festmahl zu bedanken.

#Bristol

Das legendäre Hotel Bristol am Wiener Ring hat nicht nur ein tolles Restaurant und eine Kultbar zu bieten, sondern auch ein feines WC. Man fühlt sich wie in der Zeit zurück versetzt. Alles glänzt und die riesigen Spiegel bieten viel Raum um sich selbst zu begutachten.

#Freiraum

Im In-Lokal auf der Mariahilfer Straße findet manfast nie einen freien Platz. Die Besucheranzahl ist sehr groß, was vielleicht auch an dem schönen Klo liegt, in dessen Mitte eine Art Springbrunnen zum Hände waschen steht.

November 2017

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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