Mo, 20. November 2017

Attacke vor Sydney

14.11.2017 09:48

Brite schlägt Hai mit Fausthieb in die Flucht

Mit einem Hieb auf die Schnauze will ein britischer Surfer im Meer vor Australien einen Hai in die Flucht geschlagen haben. Der 25-jährige Arzt Charlie Fry berichtete am Dienstag, wie er beim Surfen am Avoca Beach nördlich der Metropole Sydney von dem Tier angegriffen worden sei.

Das etwa zwei Meter lange Tier habe ihn in die rechte Schulter und den rechten Arm gebissen. Schließlich habe er ihm aber einen Faustschlag auf die Schnauze verpasst, und der Hai sei wieder weg, sagte Fry, der bei dem Vorfall am Montag nahe Sydney mit einigen leichteren Bissverletzungen davonkam.



Der Brite berichtete im Fernsehsender Channel Nine, dass er bei dem Angriff sofort an den australischen Weltklasse-Surfer Mick Fanning gedacht habe, der vor zwei Jahren bei einem Wettkampf eine Hai-Attacke überlebt hatte. "Ich habe mir gesagt: 'Mach's wie Mick. Hau ihm einfach auf die Nase'", sagte Fry. Dann richtete er sich persönlich an den Surf-Profi. "Wenn du das hören oder sehen solltest, Mick: Ich schulde dir ein Bier. Danke sehr."

Der Brite, der erst vor zwei Monaten nach Australien gekommen ist, arbeitet als Arzt in der Notaufnahme einer australischen Klinik im Bundesstaat New South Wales. Der Avoca Beach blieb laut Angaben von Behörden am Dienstag gesperrt.

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