Mo, 20. November 2017

Rauchen, Umweltgifte

14.11.2017 00:06

Lunge in Not durch gefürchtete COPD

Düstere Aussichten: Bis zum Jahr 2030 wird das "chronisch entzündliche Lungenleiden" die dritthäufigste Todesursache sein. In Österreich sind derzeit 400.000 Menschen durch Husten und Atemnot in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Frühe Diagnose ist wichtig!

COPD entsteht aufgrund einer chronischen Entzündung der Bronchien, welche die Lungenstruktur unwiderruflich zerstört. Rauchen steht mit Abstand an der Spitze der Gründe, gefolgt von Umweltschadstoffen wie Abgase, Feinstaub als Ursache bzw. Verstärker.

Die Krankheit lässt sich nicht heilen aber stoppen bzw. verlangsamen. "Wir wissen heute viel genauer, welche Medikamente und zusätzlichen Therapien bei den einzelnen Ausprägungsformen besonders gut wirken. So ist es möglich, die Behandlung für den jeweiligen Patienten maßzuschneidern", erklärt Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, anlässlich des Welt COPD-Tages am 15. November.

COPD ist zwar in erster Linie eine Erkrankung der Atmungsorgane, in fortgeschrittenem Stadium können auch das Herz, die Muskeln, Knochen und Stoffwechselorgane betroffen sein. Umso wichtiger ist es, das Leiden in einem frühen Stadium aufzuhalten. Ein Lungenfunktionstest gibt hier Aufschluss.

Eva Rohrer, Kronenzeitung

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