Mi, 22. November 2017

Schlecht vorbereitet

13.11.2017 10:42

Trump blamiert sich bei traditionellem Handschlag

Donald Trump hat einige markante Merkmale an sich: seine Frisur, sein Gewinnerlächeln - und seinen Handschlag. Letzterer sorgt immer wieder für Lacher - wenn das Händeschütteln nämlich nicht so läuft, wie vom US-Präsidenten geplant. So wie am Montag im Zuge seiner Asien-Reise in Manila, der Hauptstadt der Philippinen. Dort hatte er beim Auftakt des ASEAN-Gipfels erhebliche Schwierigkeiten bei der korrekten Ausführung des symbolischen ASEAN-Handschlags.

Der sogenannte ASEAN-way-Handshake sollte am Auftakt des Gipfels einer Runde südasiatischer Staaten stehen. Man verschränkt die Arme vor der Brust, der Nebenmann ergreift sie jeweils mit seinerseits verschränkten Armen - entstehen soll das symbolische Bild einer kraftvoll untergehakten, eng zusammenstehenden Gruppe.

Trump war darauf entweder überhaupt nicht vorbereitet - oder er war überrascht. Als er merkte, dass er die Reihe durcheinanderbrachte, versuchte er sich rasch zu korrigieren. Breit grimassierend stand er schließlich korrekt verschränkt, wenn auch etwas schief in der Reihe zwischen dem vietnamesischen Premier Nguyen Xuan Phuc und dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte. Der Handschlag war für Trump auch deswegen nicht ganz einfach, weil er körperlich deutlich größer ist als die neben ihm Stehenden.

Starker Händedruck als Markenzeichen
Das Schütteln diverser Hände ist in Trumps erstem Amtsjahr auf gewisse Weise zu seinem Markenzeichen geworden. Die andere Person zieht er mit einem Handshake oftmals zu sich heran. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hatte einmal mit den Augen gerollt, als eine entsprechende Begegnung besonders lange dauerte. Beim starken Händedruck mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron waren bei beiden weiße Knöchel zu sehen.

Video: Hier nervt Trump Japans Premier mit Handshake

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