Fr, 24. November 2017

Auf der A 9

12.11.2017 17:34

21-Jähriger starb bei Bergung eines toten Rehs

Wildunfall und Sekundenschlaf! Binnen weniger Stunden gab es auf den steirischen Straßen gleich zwei tödliche Verkehrsunfälle. Bei einem Frontalzusammenstoß in Voitsberg starb ein 57-Jähriger, und auf der A 9 ließ ein 21-jähriger Slowene sein Leben, der nach einem Wildunfall das tote Reh einfach nur bergen wollte.

Eine besonders tragische Geschichte ereignete sich Samstagnacht auf der A 9 auf Höhe Vogau in Fahrtrichtung Süden. Nach einem Wildschadenunfall stellte ein 21-Jähriger sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen ab und wollte das tote Tier, das am zweiten Fahrstreifen lag, bergen. Dabei wurde er von einem nachkommenden Kleinbus erfasst und tödlich verletzt. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Lenker des Busses und seine Beifahrerin blieben unverletzt. "Die Leute unterschätzen leider immer wieder die Geschwindigkeit auf der Autobahn. Auch wenn die Autos noch weit entfernt wirken, so sind sie doch blitzschnell da", betont ein Polizist.

Furchtbare Folgen eines Sekundenschlafs
Nicht weniger furchtbar war ein Unfall Sonntagfrüh auf der B 70 in Richtung Köflach. Kurz vor dem Tunnel Voitsberg kam ein 45-jähriger Pkw-Lenker vermutlich wegen Sekundenschlafs auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen den Pkw eines Voitsbergers. Der 57-Jährige erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Angehörigen werden nun vom Kriseninterventionsteam betreut.

Alexander Petritsch, Kronen Zeitung

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