Di, 12. Dezember 2017

Eisschnelllauf

12.11.2017 15:42

Heerenveen: Herzog über 1.000 m Weltcup-Siebente

Die Tirolerin Vanessa Herzog hat am Sonntag zum Abschluss des Weltcup-Auftakts im Eisschnelllauf in Heerenveen über 1.000 m Rang sieben belegt! In 1:15,48 Minuten verpasste die 22-Jährige einen Podestplatz doch deutlich um 83/100 Sekunden. Es gewann in 1:13,99 wie an den Tagen zuvor in den beiden 500er-Rennen die Japanerin Nao Kodaira. Herzog war da zweimal Vierte geworden, im Massenstart Sechste.

Über 5.000 m der Herren sammelte Linus Heidegger als 13. der B-Division zwar zwei Weltcup-Punkte, verpasste aber für den Weltcup nächste Woche in Stavanger den Aufstieg in die A-Division. Obwohl der Tiroler in 6:23,56 Minuten nur 38/100 über seinem am 21. Oktober in Inzell fixierten österreichischen Rekord blieb, war dies im Streben nach dem Olympia-Ticket über diese Distanz kein Schritt vorwärts.

Herzog: "Am Tausender geht gefühlt noch mehr"
"Ich habe heute besonders die vielen Runden der beiden Massenstartrennen in den Beinen gespürt. Es war ein anstrengendes Wochenende, aber ein sehr tolles", resümierte Herzog. "Am Tausender geht gefühlt noch mehr, aber das stimmt mich positiv für die nächsten Rennen. Nao ist sicher nicht unschlagbar. Aber wer eine Medaille gewinnen will, muss an ihr vorbei."

Heidegger: "Die Zeit gibt mir viel Vertrauen"
Heidegger war mit seiner Leistung nicht unzufrieden. "Ich muss aber konsequent weiterarbeiten, um mich weiter zu verbessern. Die Zeit gibt mir aber viel Vertrauen, dass die Umstellungen, die wir im Sommertraining gemacht haben, der richtige Weg sind", sagte er. Seine seit Samstag 19-jährige Teamkollegin Viola Feichtner kam in der B-Division über 3.000 m auf eine persönliche Bestzeit von 4:19,58 Minuten.

Debütant Floris Root hat seine persönliche Bestleistung über 1.000 m nur knapp verpasst. Der gebürtige Niederländer belegte in 1:12.36 Minuten Rang 31 in der Division B. "In Heerenveen das Debüt zu geben ist natürlich etwas Besonderes. Ich war sehr angespannt vor dem Start, bin aber nicht unzufrieden", resümierte der 21-Jährige.

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