Mo, 20. November 2017

Symposium in Hall

10.11.2017 16:10

Herz-Kreislauf-Erkrankung: Sport beugt vor!

Im Zuge des Symposiums "Das bewegte Herz" widmen sich seit Freitag 60 Spezialisten in der UMIT in Hall den herzkranken Patienten und der körperlichen Aktivität. Die Experten sind sich einig: Sport wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, doch dieses Bewusstsein ist bei der Bevölkerung nach wie vor zu wenig vorhanden.

"42 Prozent aller Todesfälle sind in Österreich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren relativ stabil geblieben - und zwar trotz technischer und medikamentöser Fortschritte", erklärt Kardiologe Hannes Alber und ergänzt: "Das hängt in erster Linie mit der körperlichen Inaktivität und all ihren Folgen wie zum Beispiel Übergewicht oder Bluthochdruck zusammen. Sie ist eine weltweite Epidemie."

"Schon 15 Minuten am Tag wirken sich positiv aus"

Herz-Kreislauf-Erkrankungen können eine ganze Bevölkerungsmasse treffen. "Studien zeigen, dass immer mehr Kinder übergewichtig sind. Und das Rauchen bei Jugendlichen nimmt stetig zu. Auch im Alter ist man von derartigen Erkrankungen nicht gefeit", verdeutlicht der Kardiologe. Dabei wäre die Vorbeugung so einfach, wie Herzchirurg Thomas Schachner mitteilt: "Viele denken, dass körperliche Bewegung extrem zeitintensiv ist. Doch schon 15 Minuten am Tag oder 90 Minuten in der Woche wirken sich positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus. Das ist für jeden durchführbar." Zudem solle man etwa die Stiege anstatt des Aufzuges verwenden.

Bewegung: Gewusst wie

"Körperliche Bewegung ist gesund, aber man muss wissen, wie sie richtig betrieben wird", äußert Sportarzt Wolfgang Schobersberger. Sein Appell: "Professionelle Beratung von Fachleuten ist notwendig."

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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