So, 17. Dezember 2017

Sturm-Präsident Jauk

10.11.2017 14:43

"Rote Linie ist überschritten!"

Die Gewaltspirale zwischen "Fan"-Gruppen des GAK und des SK Sturm dreht sich immer rasanter. Für den Sturm-Präsidenten Christian Jauk wurde kürzlich seitens einiger GAK-Anhänger jedoch eine rote Linie überschritten. Jauk will aber keine öffentliche Diskussion und ist für konstruktive Maßnahmen offen. Zudem habe sich die Sicherheitslage bei Sturm-Spielen klar gebessert.

Am 4. November fuhren GAK-Fanbusse vor der Merkur-Arena vor - ausgerechnet nach einem Match von Sturm gegen Rapid. Es folgte, was der aktuellen Gewaltlogik leider folgen musste, nämlich eine Massenschlägerei, in die auch völlig harmlose Sturm-Fans verwickelt wurden.

Der GAK nahm diesen Vorfall zum Anlass, einen offenen Brief zu schreiben (wir haben ausführlich berichtet). Gemeinsam mit Sturm möchte der GAK Lösungen für die eskalierende Gewalt zwischen "Fan"-Gruppen finden.

Jauk zeigt sich prinzipiell offen für Gespräche dieser Art, übt aber auch Kritik: "Mit dieser Aktion von GAK-Fans wurde eine rote Linie überschritten."

Mehr Stadion-Sicherheit als vor zehn Jahren

Jauk möchte aber keine gegenseitige Aufrechnung zwischen Sturm und GAK und auch keine öffentliche Diskussion. Man sei im regelmäßigen Kontakt mit den Fan-Gruppen. "Wir haben als Bundesligist ganz strenge Sicherheitsauflagen", so Jauk weiter, diese seien mit jenen des GAK nicht vergleichbar. "Wir sind für die Sicherheit im Stadion verantwortlich und dieser Verantwortung kommen wir nach, das belegt die Statistik. Der SK Sturm liegt in Sicherheitsfragen ganz weit vorne in Österreich." Die Sicherheitslage bei Sturm-Spielen habe sich in den vergangenen zehn Jahren enorm verbessert.

Von: Gerald Richter

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