Do, 23. November 2017

Überschalltraining

07.11.2017 18:28

Wegen Lawinengefahr Eurofighter-Flüge geändert

Eigentlich sollten Österreichs Eurofighter-Piloten dieser Tage über Salzburg Überschallflüge trainieren, doch die herrschende Schneelage in den Alpen macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Weil der Überschalldruck der Jets Schneebretter und Lawinen auslösen könnte, hat man entschieden, die Flüge stattdessen im Norden und Nordosten des Landes durchzuführen.

Die Abfangmanöver im Überschallbereich, die bis 17. November angesetzt sind, sollen nun vorerst einmal im Flachland - in Oberösterreich, Niederösterreich sowie Teilen der Steiermark - stattfinden, so das Bundesheer.

"Das Training ist unverzichtbar für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Es dient dazu, den sicheren Flugbetrieb bei allen Einsatzfällen aufrechtzuerhalten", unterstrich das Bundesheer in einer Aussendung die Notwendigkeit des Überschalltrainings. Zudem würden die Piloten unter realen körperlichen Belastungen trainieren, "die im Simulator nicht dargestellt werden können".

Zwei Überschallflüge pro Tag geplant
Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8 und 16 Uhr vorgesehen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird laut Angaben des Bundesheers in großen Höhen geflogen, Beschleunigungsphasen der Eurofighter werden so kurz wie möglich gehalten.

 krone.at
Redaktion
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