Do, 22. Februar 2018

Aufklärung gefordert

07.11.2017 16:48

Affäre um problematische Seebach-Brücke

Der Verkehr kam zum Erliegen, Wachmänner mussten anrücken, die Straße gesperrt werden: Bei den Vorgängen rund um die Seebach-Brücke wird jetzt Aufklärung gefordert. Die Affäre soll lückenlos im Kontrollausschuss der Stadt aufgearbeitet werden.

Auf der Route von Wernberg über die Kärntner Bundesstraße nach Villach brauchen Autofahrer weiter starke Nerven. Weil Lkw-Lenker die Gewichtsbeschränkung ignoriert hatten, musste die Seebach-Brücke spontan gesperrt werden - ohne adäquatem Umleitungskonzept. Wegen Gefahr in Verzug drohte die Bahn sogar, den Schienenverkehr unter der Brücke einzustellen.

Bewachte Brücke
Zur Überwachung der Verkehrsordnung müssen seit Wochen Sicherheitsmänner die Brücke bewachen. "Wie kann es sein, dass eine Brücke fast eine ganze Stadt verkehrstechnisch zum Erliegen bringen kann?", fragt sich Christian Pober, Obmann der VP in Villach.

Sanierungsstart im Jahr 2018
Er will die Causa in den Kontrollausschuss der Stadt bringen, um nicht nur die entstandenen Kosten zu hinterfragen, sondern auch die Schuldfrage rund um das Chaos zu klären. Allein die Bewachung schlägt mit 50.000 Euro zu Buche. Im April 2018 soll die Sanierung starten.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden