Mo, 11. Dezember 2017

Kurioser Einsatz

07.11.2017 16:18

Ausgebüxt: Känguru-Alarm in Bad Ischl

Ein Känguru hat am Wochenende im Bad Ischler Ortsteil Pfandl für Schmunzeln und Staunen gesorgt: Das Beuteltier war aus dem Gehege eines Bauern ausgebüxt. Autofahrer alarmierten Sonntagfrüh die Sicherheitswache. Die konnte das Tier mit dem Besitzer in einer Garage stellen und mithilfe eines Netzes einfangen. Stadtwachen-Vize Josef Eisl: "Um halb acht Uhr früh war das Känguru wieder zurück in seinem Gehege."

"Krone": Was war da in Pfandl los? Austria ist ja bekanntlich nicht Australia.
Josef Eisl: Einem Bauern in Pfandl ist ein Tier, ein Fuchs oder so etwas, ins Gehege gekommen. Ein Känguru ist verendet, das zweite ist ausgerissen. Welches Tier eingedrungen ist, kann man nicht sagen.



Wie hat die Stadtwache von dem Ausreißer erfahren?
Passanten haben uns angerufen. Gewisse Autofahrer haben sich aber wahrscheinlich nicht gemeldet, weil sie sich nicht sicher waren, ob sie nicht im Rausch eine Halluzination haben (lacht).

Sie sind dann gemeinsam mit dem Besitzer auf "Jagd" gegangen.
Ja, es war irgendwie ganz lustig. Ein Jogger ist uns entgegengekommen, hat noch gelacht, als wir gesagt haben, er soll aufpassen, da vorne läuft ein Känguru herum.

Wie haben Sie dann das Känguru erwischt?
Es ist zum Glück in eine Garage hineingeflüchtet. Dort haben wir es mit einem Netz erwischt und dann ins Gehege zurückgebracht.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung/red

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