Mi, 22. November 2017

Horizont erweitern

07.11.2017 09:38

Bücherwurm: Warum Ihr Kind viel lesen sollte

Bücher haben es schwer. Smartphones, der Fernseher und Spielkonsolen sind eine harte Konkurrenz. Warum Ihr Kind viel lesen sollte.

Regelmäßiges Lesen hat positiven Einfluss auf die Kreativität. Durch das Abtauchen in die Welt der Fantasie verbessern sich Einfallsreichtum und Vorstellungsvermögen. Anders als beim Fernsehen sind es die kleinen Leser selbst, die die Bilder im Kopf entstehen lassen. Dabei kann man sich nicht nur herrlich entspannen, das Lesen fördert auch die Konzentration. Man beschäftigt sich länger mit ein und derselben Sache.

Schmökern ist vielmehr als Freizeitvergnügen. Lesen ist die Grundlage des Lernens! Wer liest, weiß mehr. Lesefreudige Kinder haben eine bessere Allgemeinbildung. Sie lernen selbstständig, sich Wissen anzueignen.

Den Horizont erweitern
Ein Buch eröffnet neue, unbekannte Welten. Man lernt fremde Kulturen und Länder kennen. Der Umgang mit Büchern beginnt schon früh. Vorlesen ist das Geheimnis! Was als kuscheliges Gute-Nacht-Ritual in den Armen der Eltern beginnt, ist eine wichtige Grundlage für später. So werden aus den kleinen Bücherwürmern bestimmt einmal große Leseratten.

Eltern haben auch hier eine wichtige Vorbildfunktion. Denn was Mama und Papa tun, das will der Nachwuchs auch probieren. Deshalb selbst daheim lieber zu einem guten Buch als zum Tablet oder dem Handy greifen.

Kommentar von Eltern-Kids-Coach Nina Petz
Meine Tochter (15 Jahre) hat bei Freunden die Serie "Tote Mädchen lügen nicht" gesehen. Sie ist begeistert, doch mir macht das Sorgen, immerhin geht es darin um den Selbstmord einer 16-Jährigen.

Gut, dass Sie aufmerksam geworden sind! Die Serie ist bei Jugendlichen DAS Gesprächsthema und beschäftigt aktuell sowohl Nachwuchs, Eltern, als auch Jugendschützer. Ich finde es wichtig, dass Sie diese sensible Thematik mit Ihrer Tochter besprechen. Deshalb sollten Sie versuchen, sich selbst ein Bild zu machen und sich einige Folgen ansehen - zuerst, wenn möglich, allein, und anschließend vielleicht gemeinsam mit Ihrer Tochter. Immerhin zeigt die Serie nicht nur die klassischen Probleme der Jugendlichen von heute. Emotional bekommen wir vor allem einen Eindruck von der Verletzlichkeit dieser Altersgruppe. Pubertierende Teenager rauben ihren Eltern oft die Nerven oder werden aufgrund der "Baustelle im Kopf" belächelt. Die Serie zeigt aber auch auf, wie zerbrechlich und überfordert der Nachwuchs mit Mobbbing, Stress und den eigenen Gefühlen in dieser Zeit ist. Mein Tipp also: hinschauen, dranbleiben und darüber reden. Filme und Serien können Eltern und Teenies helfen, wieder ins Gespräch zu kommen.

Susanne Zita, Kronen Zeitung

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