Sa, 25. November 2017

Olympia-Krimi

02.11.2017 19:03

Fredericks-Einvernahme in Paris zu Rio-Skandal

Im Zusammenhang mit Schmiergeldvorwürfen um die Olympia-Vergabe 2016 an Rio de Janeiro ist am Donnerstag der frühere Weltklassesprinter Frankie Fredericks aus Namibia von einem Pariser Untersuchungsrichter angehört worden. Das 50-jährige Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verbrachte etwa eine Stunde in einem Justizgebäude der Hauptstadt und zog dann kommentarlos ab.

Fredericks wird vorgeworfen, dass seine Firma Yemi Limited 299.300 US-Dollar (257.750 Euro) von Papa Massata Diack, dem Sohn des ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack, erhalten haben soll. Die Zahlung sei laut Mitteilung des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) am 2. Oktober 2009 kurz vor der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2016 nach Rio de Janeiro erfolgt.

Fredericks erklärte, dass das Geld eine ordnungsgemäße Zahlung für erbrachte Leistungen gewesen sei, die in keiner Verbindung zum Abstimmungsverfahren für die Vergabe der Rio-Spiele gestanden sei. Fredericks gewann 1992 und 1996 vier olympische Silbermedaillen über 100 und 200 m. 1993 wurde er in Stuttgart Sprintweltmeister über 200 Meter.

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden