Mo, 20. November 2017

Feuerwehr im Einsatz

02.11.2017 12:01

Neun Verletzte bei Wohnungsbränden in Wien

In einem Kellerabteil einer fünfgeschoßigen Wohnhausanlage in Kaisermühlen in Wien-Donaustadt ist in der Nacht auf Donnerstag aus unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Durch offenstehende Kellertüren breitete sich der Rauch rasch aus. In Wien-Penzing ist es am Mittwochabend ebenfalls zu einem Brand einer Wohnung gekommen. Insgesamt wurden neun Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.

Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr in der Schüttaustraße um etwa 2.30 Uhr drang dichter Rauch aus den Kellerschächten. Einige Menschen riefen aus den Fenstern um Hilfe, der Fluchtweg über die Stiegenhäuser war wegen des Rauchs versperrt. Vier Personen wurden mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet, Atemschutztrupps der Feuerwehr brachten weitere Personen mittels Fluchtfiltermasken über die verrauchten Stiegenhäuser ins Freie. Gegen 3.15 Uhr war der Brand gelöscht.




Sechs Personen ins Spital gebracht
Die Berufsrettung Wien war mit einem Katastrophenzug und mehreren Rettungswagen im Einsatz und brachte sechs Personen - eine 39-jährige Frau und ihre beiden Söhne im Alter von einem Jahr bzw. elf Jahren, eine 55-jährige Frau sowie einen 74-jährigen und einen 54-jährigen Mann - mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital. Laut Pressesprecher Andreas Huber bestand keine Lebensgefahr.

In Wien-Penzing ist es am Mittwochabend ebenfalls zu einem Brand gekommen. Betroffen waren dabei eine Erdgeschoßwohnung sowie der dazugehörige Balkon einer Wohnung in der Felbigergasse. Die Bewohner - ein 60-jähriger Mann, seine 59-jährige Ehefrau sowie ein Mädchen im Alter von 14 Jahren - konnte sich noch selbst aus der Wohnung retten und wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Löscharbeiten wurden Straßenzüge im Bereich Goldschlagstraße - Rottstraße kurzfristig gesperrt. In der Wohnung entstand schwerer Sachschaden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

 krone.at
Redaktion
krone.at
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