Mi, 13. Dezember 2017

Verurteilt

31.10.2017 18:53

"Zulagen-Missbrauch" in Keutschach: "Ein Krieg!"

Die Hackln in der Gemeinde Keutschach müssen tief geflogen sein, wenn es um diverse Zulagen ging, die noch unter Ex-Bürgermeister Gerhard Oleschko an einzelne Günstlinge wie die Amtsleiterin gegangen sind. "Es war ein Krieg", erzählt eine jener Prüferinnen, die den Amtsmissbrauch aufgedeckt hatten.

Zulagen, die es gar nicht gibt: Im Keutschacher Gemeindeamt war man erfinderisch, wenn es darum ging, Günstlinge des einstigen Bürgermeisters zu belohnen. "Ich habe Fehler gemacht", gibt er vor Richterin Barbara Baum auch zu und ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Doch die erhoffte Diversion geht sich nicht aus. Auch nicht bei der mitangeklagten Amtsleiterin, die mit zarten 23 Jahren zum Posten und 2500 Euro Nettolohn kam und sich trotzdem selbst noch ein Zuckerl gönnte. Bei ihr wird Untreue geortet - was sie nun im Gemeindeamt noch arg in Schwierigkeiten bringen könnte. Die Urteile: Für Gerhard Oleschko, heute Pensionist und zuvor 18 Jahre Bürgermeister von Keutschach, gibt es vier Monate bedingt plus 10.800 Euro Geldstrafe. Die hohe Beamtin fasste 14.400 Euro aus. Die Strafen sind nicht rechtskräftig.

Kerstin Wassermann, Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden