Sa, 25. November 2017

Flüchtlingskinder

02.11.2017 11:59

Millionen für Sprachförderung

Deutsch als Fremdsprache - für viele Schüler in Kärnten keine Seltenheit. Das Land muss 63 zusätzliche Lehrer in die Klassenzimmer stellen, um die Vermittlung der deutschen Sprache zu beschleunigen.

750 Flüchtlingskinder drücken derzeit in den heimischen Klassen die Schulbank. Damit der Unterricht dennoch für alle Schüler reibungslos weitergeht, stellt das Land 63 zusätzliche Lehrer zur Verfügung. Die Personalkosten werden auf 2,6 Millionen geschätzt.

"Diese Lehrer sind stundenweise im Einsatz, sie helfen natürlich auch allen andern Schülern, wenn sie Hilfe benötigen", betont Gerhild Hubmann, Leiterin der Schulabteilung des Landes.

Zwei Klassen ohne Deutsch als Muttersprache
Ein großes Thema ist die Sprachförderung auch in der VS St. Ruprecht in Klagenfurt und in der Khevenhüller-VS in Villach, wo es erstmals zwei Klassen ohne ein einziges Kind mit Deutsch als Muttersprache gibt (die "Krone" berichtete).

Laut Thomas Valent von der Schulabteilung im Magistrat Klagenfurt sei die Qualität des Unterrichts dadurch aber nicht gefährdet. "Viele der Kinder sind ohnedies in Österreich aufgewachsen und sprechen gut Deutsch."

C. Rosenzopf, Kärntner Krone

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